Perger Gemeinderat fasste Beschlüsse zu Schule, Verkehr und Tempo 30
PERG. Bei der Gemeinderatssitzung der Stadtgemeinde Perg am Dienstagabend, 22. September, im Bauamt Perg standen zahlreiche Themen auf der Tagesordnung. Neben der gewünschten Tempo-30-Zone in der Dirnbergerstraße wurde auch über das Perg-Shuttle gesprochen. Auch die Tips war vor Ort.

Fast alle Gemeinderäte waren zur Sitzung gekommen. Bürgermeister Anton Froschauer (ÖVP) eröffnete die Sitzung und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Zu Beginn beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Gemeindefinanzzuweisung 2026. Für die knapp 157.000 Euro musste ein entsprechender Verwendungszweck festgelegt werden.
„Ich glaube es ist sinnvoll wenn wir den Betrag für die Sanierung der Mittelschule Perg Schulzentrum verwenden“, erklärte Froschauer.
Bei der Mittelschule stehen unter anderem neue Fenster und weitere Sanierungsarbeiten an. Auch das Stadtmarketing war Thema. Hier soll es personelle Veränderungen geben. Veränderungen stehen zudem im Bauausschuss der Stadtgemeinde an.
Förderungen für Vereine
Der Gemeinderat beschäftigte sich auch mit Förderungen. Die Seniorenvereine sollen weiterhin unterstützt werden. Ein Förderansuchen stellte zudem die ASKÖ Perg. Diese soll auch unterstützt werden.
Ein weiterer Grundsatzbeschluss betrifft die Freiwillige Feuerwehr Pergkirchen. Für das Jahr 2030 ist die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges als Ersatz vorgesehen.
Architektenwettbewerb für Kompetenzzentrum
Weiterhin beschäftigt die Stadt das geplante sonderpädagogische Kompetenzzentrum in Perg. „Derzeit läuft ein Architektenwettbewerb“, betonte Froschauer.
Mit einem Standort in Perg sollen auch kleinere Gemeinden entlastet werden. Für das Zentrum stehen zudem Rücklagen aus dem Wirtschaftspark zur Verfügung.
Ausführlich beschäftigte sich der Gemeinderat auch mit dem Perg-Shuttle. Dass beim Angebot noch Entwicklungsmöglichkeiten bestehen, zeigte sich in der Diskussion. Der Vertrag mit dem zuständigen Busunternehmen wird verlängert.
Für die Zukunft stehen auch Anpassungen bei den Tarifen im Raum. In der Sitzung wurden darüber hinaus verschiedene Vorschläge eingebracht. So könnten etwa die Fahrzeiten angepasst oder verlängert werden. Auch eine Ausweitung der Strecke wurde als Möglichkeit angesprochen.
Pachtvertrag für Seyr-Parkplatz soll enden
Eine Veränderung zeichnet sich beim Seyr-Parkplatz ab. „Dieser wird fast kaum genutzt und ist eigentlich als Pendlerparkplatz gedacht“, betonte Froschauer. Der bestehende Pachtvertrag soll daher aufgelöst werden. Auch die Mitgliedschaft der Stadtgemeinde im Hochwasserschutzverband Aist wurde behandelt. Der Gemeinderat beschloss, sich um einen Austritt aus dem Verband zu bemühen.
Tempo 30 in der Dirnbergerstraße
Zum Abschluss stand ein Verkehrsthema auf der Tagesordnung, das insbesondere die Sicherheit von Kindern betrifft. Der Gemeinderat beschäftigte sich mit Tempo 30 in der Dirnbergerstraße. Dort gilt derzeit Tempo 50.
Direkt an der Straße befinden sich eine Elternhaltestelle sowie ein Schülerlotse beim Zebrastreifen. Eine Geschwindigkeitsreduktion wird dort bereits länger angestrebt.
„Viele Kinder nutzen diese Straße zur Schule“, erklärte Froschauer. Im Vorfeld fanden Prüfungen und mehrere Gespräche mit Betroffenen statt. Der Gemeinderat sprach sich schließlich für Tempo 30 aus.
Auch für den Güterweg Strohberg im Ortsgebiet Pergkirchen wurde eine Geschwindigkeitsbeschränkung beschlossen. In weiterer Folge soll eine Prüfung vom Land durchgeführt werden, die schließlich über die Verordnung der Zonen entscheidet.








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