Platz sechs für das Boccia-Team aus Pettenbach bei den Special Olympics
PETTENBACH/VÖCKLABRUCK. Die 7. Nationalen Special Olympics Sommerspiele fanden vom 7. bis 12. Juni 2018 statt. In Sportbewerben von 18 Sportarten zeigten 1600 Athleten mit 600 Trainern aus zwölf Nationen und 49 Institutionen ihr Können. Tips war Medienpartner dieses sportlichen Großereignisses.

1600 Athleten mit 600 Trainern aus zwölf Nationen (Österreich, Deutschland, Estland, Griechenland, Liechtenstein, Litauen, Polen, Russland, der Schweiz, der Slowakei, Ungarn und den USA) und 49 Institutionen marschierten mit strahlenden Gesichtern und ganz vielen sportlichen Vorhaben im Voralpenstation in Vöcklabruck ein. Sie standen im verdienten Rampenlicht der siebten nationalen Special Olympics Sommerspiele. Schauplatz war die Region rund um Vöcklabruck sowie die Urlaubsregion Attersee.
Team aus Pettenbach
An diesem Großereignis nahm auch ein Team der Lebenshilfe Pettenbach teil. Sie treten gegen ihre Mitstreiter im Boccia an. Boccia ist die italienische Variante des Boule-Spiels. Doch dieses wird nicht auf dem Rasen gespielt, sondern auf einer eingezäunten, ebenen Bahn, die in verschiedene Abschnitte eingeteilt ist. Im Team sind die Pettenbacher Viktoria Fischereder, Rafael Steinkogler und Michael Deinhardt. Weitere Spieler sind David Siegl, Stella Hattinger und Christian Ahamer. Trainiert wurden sie von den Trainern Monika Kirner und Lukas Stubenvoll von der Lebenshilfe Pettenbach.
Zwei Teams aus Pettenbach trainierten regelmäßig
Vor einigen Jahren überlegten sich die Betreuer der Lebenshilfe Pettenbach, welche Sportart es gäbe, die ein jeder machen kann. So kamen sie nach Überlegungen auf Boccia. So bildeten sie zwei Teams und trainierten regelmäßig. Das viele Training hat sich bezahlt gemacht und so nahmen sie an den Special Olympics in Vöcklabruck teil.
Rang sechs und wertvolle Erfahrung für das Team
Für das noch junge Team war es das erste sportliche Großereignis. Trotzt schweißtreibender Temperaturen und der noch fehlenden Erfahrung konnte das Team einen kühlen Kopf bewahren. Mit viel Spaß, Teamgeist, einem starken Durchhaltevermögen und Fairplay konnten sie sich von Spiel zu Spiel steigern. Neben dem hervorragenden sechsten Rang in Gruppe zwei bringt das Bocciateam der Lebenshilfe Pettenbach viele wertvolle Erfahrungen mit nach Hause. Ganz nach dem Motto „ Dabeisein ist Alles“ freut sich das Team auf kommende Turniere.
Auftakt mit Fackellauf
Das Programm am Vöcklabrucker Stadtplatz startete am 8. Juni mit dem Fackellauf. Danach zog das Special Olympics Feuer begleitet von 60 Polizisten, Special Olympics Athleten und Läufern vom Lebenshilfe-Wohnhaus Scharnstein vom Hallenbad Vöcklabruck auf den Vöcklabrucker Stadtplatz ein. Bundespräsident Alexander van der Bellen war verhindert und wandte sich mit einer Videobotschaft virtuell an die Teilnehmer, Veranstalter, freiwilligen Helfer und Besucher. Namhafte Vertreter aus Sport und Politik, wie Landeshauptmann Thomas Stelzer, sein Vize Michael Strugl, der Special-Olympics-Österreich-Präsident Jürgen Winter und viele mehr waren zur Eröffnungsfeier gekommen. Am 10. Juni spielte die Band Tanzsyndrom der Lebenshilfe Pettenbach.
Sportbewegung wurde 1968 gegründet
Special Olympics ist eine Sportbewegung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Wie auch bei den Olympischen Spielen gibt es hier Sommer- und Winterspiele. Special Olympics wurde 1968 gegründet und versucht, die Akzeptanz beeinträchtigter Sportler in der Gesellschaft zu verbessern. Weiters gibt es noch die Paralympics, wo Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung daran teilnehmen.


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