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Die Schule an der Alm in Pettenbach ist ein Lernort für Generationen

Leserartikel Carina Kerbl, BSc MSSc, 27.08.2018 19:54

PETTENBACH. 2010 wurde die heutige Schule an der Alm als „Schule Moos“ gegründet. Heute ist sie eine Schule mit altersübergreifenden, selbstbestimmten Lernformen, in der die Freude am Lernen und die Bedeutung von Schule und Bildung auf natürliche Art gelebt wird.

In der Schule an der Alm werden derzeit 41 Kinder unterrichtet. Foto: Schule an der Alm
In der Schule an der Alm werden derzeit 41 Kinder unterrichtet. Foto: Schule an der Alm

2016 übersiedelte die Schule an der Alm in die Grubmühle in Pettenbach. 41 Kinder werden von acht Pädagogen begleitet. Mit dem Areal der Grubmühle bespielt die Schule an der Alm eines der besonderen „Biotope“, die der Almfluss in seinem Verlauf vom Toten Gebirge bis in die Traun des Alpenvorlands immer wieder hervorbringt. Dabei werden alle Innen- und Außenbereiche als Lern-, Erlebnis, Erfahrungs- und Erholungsräume verstanden und genutzt.

In alte Wehranlage integriert

Mit der Wiederbelebung historischer Bausubstanz und dem Betrieb eines, in die alten Wehranlagen integrierten, modernen Kleinwasserkraftwerks findet dort zudem ein Stück regionaler Technologie- und Kulturtradition seine Fortsetzung. Im gesamten unmittelbaren Schulbereich findet auf diese Weise von der ersten bis zur achten Schulstufe ein bewusstes Erleben und Verstehen naturwissenschaftlicher Vorgänge, der Kreisläufe der Natur und der Bedeutung des Zwischenmenschlichen statt.

Großes Seminarhaus

Auf dem Areal befindet sich ein 150 Quadratmeter großes Seminarhaus mit Nächtigungsmöglichkeiten. Derzeit arbeiten sie daran, um ihre Vision eines breit aufgestellten „Lernortes für Generationen“ behutsam Schritt für Schritt zu verwirklichen.


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