Studierende erarbeiten Konzept für vielgenutztes Schloss
PETTENBACH/WELS. Das Bildungshaus Schloss Puchberg ist auch im Bezirk Kirchdorf keine unbekannte Institution. Zwei Studierende der Fachhochschule OÖ – darunter der aus Pettenbach stammende Franz Pöhn – untersuchten das Gebäude nun mit dem Ziel, das Energiekonzept zu optimieren.

Schon die Ausschreibung des Berufspraktikums klang für die Öko- Energietechnik-Studierenden Johanna Schätz und Franz Pöhn vielversprechend: Eine Potenzialanalyse von Schloss Puchberg sollte vorgenommen werden.
Der älteste Teil des Gebäudes stammt aus dem Jahr 1595 – obwohl bereits einige Verbesserungen durchgeführt wurden, gab es mehrere Ansatzpunkte, das Energiekonzept zu optimieren. Die Studierenden beschäftigten sich etwa mit der Integration erneuerbarer Energieformen, der Durchführung eines Energiemonitorings und untersuchten die Gebäudehülle.
Vorrangige Ziele des Berufspraktikums waren, Möglichkeiten aufzuzeigen, das Raumklimaproblem des Schlosses zu lösen und eine Photovoltaikanlage zu integrieren. „Dabei gilt es natürlich, sich bei allen Maßnahmen an die strengen Denkmalschutz-Vorgaben zu halten“, sagen Schätz und Pöhn.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden