Doris Margreiter besuchte regionalen Kleinbetrieb in Pettenbach
PETTENBACH. Von 2. bis 5. März stehen die Wirtschaftskammerwahlen an. Doris Margreiter, die Präsidentin des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Oberösterreich (SWV), und ihr Team besuchen derzeit 2.200 oberösterreichische Kleinbetriebe, um sie vor den Vorhang zu holen und auf Probleme hinzuweisen.

Die Firma Zivotic mit zwei bis drei Mitarbeitern wurde 2008 in Pettenbach gegründet. Das Unternehmen ist auf kleine Um- und Anbauten für Dachstühle, Carports, Verkleidungen und Schindeln spezialisiert. „Der größte Unterscheidet zu großen Betrieben ist, dass wir noch Handwerk ausüben und keine Industrie sind,“ erklärt Firmeninhaber Dragan Zivotic, dessen Sohn den Familienbetrieb einmal übernehmen wird. Den Grundstein legt er dafür bereits jetzt und absolviert die HTL Bau in Linz.
Kleinbetriebe unterstützen
99,6 Prozent der Unternehmen in Österreich sind laut des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands KMU (kleine und mittlere Unternehmen) und EPU (Ein-Personen-Unternehmen). „Genau solche Unternehmen sollten seitens der WK unterstützt werden, denn die Industrie macht es sich so und so selbst wie sie es braucht. Hier sind speziell unsere Themen der sozialen Absicherung relevant, verletzt sich Herr Zivotic bei der Arbeit bekommt er das Krankengeld erst ab dem 43.ten Tag rückwirkend. Das kann sich fixkostentechnisch kaum einer leisten,“ betont Doris Margreiter.
Soziale Absicherung
Der Wirtschaftsstandort Oberösterreich soll im Sinne der KMU und EPU weiterentwickelt werden. Großkonzerne, so der SWV, müssen höher besteuert und die soziale Absicherung für Selbstständige und ihre Angehörigen gewährleistet werden.


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