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PEUERBACH. In nahezu jeder Gemeinde wachsen im Wonnemonat die Maibäum in die Höhe. Alle sind hübsch geschmückt und einige werden noch mit vereinten Kräften aufgestellt. Eines haben sie alle gemeinsam: sie sind rund. Aber falsch gedacht. In Peuerbach stand heuer erstmals ein eckiger Maibaum und fiel aufgrund seines extravaganten Erscheinungsbild natürlich sofort geübten Maibaumdieben in die Hände.

  1 / 67   Die Belegschaft der Tischlerei Manigatterer aus Peuerbacher freute sich über ihren extravaganten Maibaum. Foto: Martin Manigatterer

Ein 13 Meter langer Fichtenbalken im Lager der Tischlerei Manigatterer in Peuerbach brachte Mitarbeiter Michael Raffelsberger auf die Idee: „Ich habe aus Spaß zu meinem Chef gesagt: einen runden Maibaum hat doch jeder, aber einen eckigen habe ich noch nie gesehen und schon hatte unsere Firma erstmals einen eigenen Maibaum“. Als Krone wurde ein kleines Bäumchen gewählt und statt einem Zweigenkranz wurden - wie es sich für einen Tischler gehört - kurzerhand runde Ringe ausgefräst, die mit Krepppapier geschmückt wurden. Die Belegschaft stellte den Baum gemeinsam am Firmengelände auf.

Baum stand nur ein paar Stunden

Auf so einen außergewöhnlichen Baum haben es Diebe natürlich besonders abgesehen und so kam es, dass er nur für ein paar Stunden an seinem Platz verweilen durfte. Um zwei Uhr früh, im Schutz der Dunkelheit und mit gekonnten Handgriffen (die Diebe sind Profis), wurde der Baum gestohlen und abtransportiert. Ein hinterlassenes „Bekennerschreiben“ machte den „BBTVS-Stammtisch“ vom Wirt in Stefansdorf als Diebesbande aus. Am 2. Mai kam der Baum wieder retour und wurde von Firmenchef Markus Manigatterer ausgelöst. 


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