SPÖ-Urgestein tritt ab: Nachfolger Fritz Peham stellt sich Ortschefwahl in Peuerbach
PEUERBACH. Ein wenig überraschend kam es dann doch: Urgestein der SPÖ Peuerbach Hans Prodinger macht die Bühne frei für seinen Nachfolger. Nach Gerüchten, der 72-jährige könnte es doch noch einmal wagen und sich der Wahl zum Ortschef stellen, kam es nun doch anders. Der 55-jährige Postbeamte Fritz Peham übernimmt nach einem einstimmigen Beschluss innerhalb der SPÖ das Zepter und geht als Bürgermeisterkandidat ins Rennen.

Die volle Unterstützung erhält Peham von seinem Vorgänger und seit 1973 in Peuerbach als SPÖ-Gemeinderat tätigen Prodinger: „Ich verlasse die Bühne mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich werde Fritz tatkräftig unterstützen. Er ist der richtige Mann, am richtigen Platz, zur richtigen Zeit“, meint Prodinger. Der 72-Jährige will weiterhin Mitglied im Peuerbacher SPÖ-Team bleiben und weiterhin verfolgen, wie die Zusammenlegung der beiden Gemeinden Peuerbach und Bruck-Waasen funktioniert.
„Ich habe mich immer für die Fusion eingesetzt und ein bisschen sehe ich das auch als persönlichen Erfolg an, dass es nun geklappt hat“, so Prodinger. Auch Wolfgang Ritt, seit 1991 im Gemeinderat und SPÖ-Fraktionsobmann, wird sich in die zweite Reihe zurückziehen und den neuen Mann an der Spitze im Team unterstützten. Als „Berufjugendlicher mit 55“, wie sich Peham schmunzelnd selbst bezeichnet, sieht der Bürgermeisterkandidat das seiner Meinung nach realistische Ziel, dass die SPÖ stärker wird und einen Stimmenzugewinn verzeichnen könnte. „Unser zweites Wahlziel ist, dass es zu keiner absoluten Mehrheit der ÖVP kommt, denn es sollen nicht mehr einzelne Gruppen sagen wo es lang geht“, meint Peham.
Das möchte die SPÖ in Peuerbach umsetzen
Bei der Neugestaltung des Zentrums will man genau darauf schauen, dass es das beste Projekt für Bewohner, Besucher und Pendler wird. Auch bei der Aufbahrungshalle sieht Peham nur eine sinnvolle Lösung: den Neubau. „Auch wenn dies aufgrund der anfallenden Kosten natürlich schwierig wird, halte ich dennoch eine würdige Verabschiedung für alle Menschen für angemessen“, so der 55-Jährige. Die SPÖ möchte auch den Bürgerservice ausbauen, damit die Menschen sehen, dass sich die Fusion ausgezahlt hat. „Dazu gehört ein Vorortpolitiker als Ansprechpartner“, meint Peham, der das Amt des Bürgermeisters hauptberuflich ausführen würde. „Gerade in den nächsten Jahren, wo es aufgrund der Fusion noch zu Reibungspunkten kommen wird, ist es wichtig, dass ein Bürgermeister im Haus ist. Das halte ich für nötig.“


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25.01.2018 16:03
Gemeinderatssitzungen
Fritz hat zumindest den unnötigen Rathausumbau kritisch hinterfragt, aber bei dieser ÖVP Macht bekommst wenn überhaupt halt nur a blöde Antwort retour.
07.02.2018 22:04
Aber auch mitgestimmt , diese Hosen......
25.01.2018 12:54
Peham Fritz - wir glauben an dich
Kann man nur hoffen, dass der Postler (falls er Bürgermeister wird) nicht so korrupt ist wie der Busfahrer und nicht so viel lügt wie der Hausmeister aus Bruck-Waasen.