Schwerer Verkehrsunfall zwischen Reisebus und PKW: Feuerwehren und Rotes Kreuz probten den Ernstfall
PFARRKIRCHEN. Auf der Frauenwald Bezirksstraße kam es nahe Pfarrkirchen im Bereich der „Seidlreib“ zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Bus. Der PKW wurde in den Seitengraben geschleudert, der Bus stürzte um und begrub einen weiteren PKW unter sich. Diese Situation war die Ausgangslage für eine Großübung der Feuerwehren Pfarrkirchen, Hofkirchen, Neustift, Lembach und Putzleinsdorf sowie des Roten Kreuzes.

Die ersteintreffenden Kräfte des Roten Kreuzes und der Feuerwehr verschafften sich einen Überblick und alarmierten sofort weitere Einsatzkräfte zur Hilfe. „Keine leichte Aufgabe, wenn man Verletzte schreien hört und vorerst nichts machen kann“, erzählt der Hauptorganisator der Übung, Sebastian Ortner von der Feuerwehr Pfarrkirchen.
Bergung mit schwerem Gerät
Im kollidiertem PKW waren drei Personen eingeklemmt, davon waren zwei Person nicht ansprechbar. Durch aufspreizen der Türen und Bereiche des Daches, konnten die Insassen aus dem Fahrzeug geholt werden. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät.
Im Bus befanden sich noch fünf Personen, die liegend vorgefunden wurden. Die restlichen 25 Personen der Reisegruppe konnten sich selbst oder mit Hilfe von anderen aus dem Bus befreien.
Große Beteiligung
An der Übung waren nahezu 150 Personen (Einsatzkräfte, Statisten, Übungsbeobachter...) beteiligt. Auch der Kommandant des Feuerwehrabschnitts Lembach, Robert Gierlinger und Pfarrkirchens Bürgermeister Hermann Gierlinger waren als Beobachter vor Ort.
Die Schlussbesprechung der Feuerwehren fand in der Fahrzeughalle der FF Pfarrkirchen statt. „Alles in allem eine gelungene Übung, nicht zuletzt Dank der Mithilfe der Firma Truckcenter Katzinger, die uns als Hauptsponsor bei der Beschaffung des Busses sowie bei dem Auf- und Abbau der Übung unterstützte“, resümierte Ortner.


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