VP fordert Lösung für Hatschek-Unterführung
PINSDORF/ALTMÜNSTER. Fußgänger mit Kinderwägen, Radfahrer und Menschen im Rollstuhl können die Bahnunterführung im Bereich Hatschek nicht oder nur schwer nutzen. Die Gemeinden Altmünster und Pinsdorf versprachen, eine behindertengerechte Lösung zu errichten - nun fürchtet die Pinsdorfer VP, dass die Bemühungen im Sande verlaufen.

Weil die ÖBB nur bei „bahneigenen Gebäuden“ auf einen behindertengerechten Bau achten muss, wurde die Fußgänger-Unterführung, die den 2014 geschlossenen Bahnübergang beim Hatschekwerk ersetzt, nur mit Stufen ausgeführt. Die Bürgermeister von Altmünster und Pinsdorf vereinbarten daraufhin, den Umbau selbst zu unternehmen.
„Gescheiterte Gespräche über Kostenaufteilung“
Nun strich das Pinsdorfer Gemeindeoberhaupt Dieter Helms (SP) jedoch den vorgesehenen Budgetposten (73.000 Euro) für heuer aus dem Haushaltsplan. Auf Nachfrage der VP habe Helms von „gescheiterten Gesprächen über eine Kostenaufteilung“ mit seiner Altmünsterer Amtskollegin gesprochen, so der Pinsdorfer VP-Obmann Michael Schweinsteiger. Gegenüber den Tips betonte Helms: „Das hat nur einen Sinn, wenn beide Gemeinden mitmachen“, Altmünster habe ihm zu verstehen gegeben, dass das Geld nicht zur Verfügung stehe. Alleine könne die Gemeinde die Kosten von geschätzten 360.000 Euro nicht stemmen. Wenn Altmünster mitziehe, könne wieder ein entsprechender Budgetposten eingeplant werden.
Lösung noch möglich
Und auch in Altmünster könnte das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen sein: „Wir müssen das innerhalb unserer Gemeinde noch klären“, sagte Altmünsters Bürgermeisterin Elisabeth Feichtinger.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden