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PINSDORF. Mehr Platz für Kindergarten-, Krabbelstuben- und Volksschulkinder, ein neuer Feuerwehr-Stützpunkt und nachhaltige Verkehrslösungen stehen für Bürgermeister Dieter Helms derzeit im Fokus.

  1 / 2   Pinsdorf wächst und reagiert mit der Aufstockung der Volksschule und einer neuen Krabbelstube auf den steigenden Bedarf. Foto: Gemeinde

Tips: Im Kindergarten gibt es wegen des großen Bedarfs derzeit das Provisorium „Bienenhaus“. Ist ein weiterer Ausbau geplant?

Bürgermeister Dieter Helms: Wir haben schon länger einen Bedarf an Krabbelstuben- und Kindergartenplätzen. Jetzt haben wir die Genehmigung für die geplanten Krabbelstubengruppen in einem neuen Wohnhaus, dass ab diesem Sommer neben der Lebenswelt errichtet wird. Die Krabbelstube wird im Herbst 2021 dorthin übersiedeln. Dann haben wir im Kindergarten wieder mehr Platz und können auch das „Bienenhaus“ wieder abbauen. Insgesamt haben wir dann acht Kindergarten-, drei Krabbelstuben- und drei Hortgruppen. Auch bei der Volksschule kommen wir mit zwei Klassen pro Jahrgang nicht mehr aus und müssen das Gebäude aufstocken. Wir haben hier bereits einen genehmigungsfähigen Einreichplan nach Linz geschickt, allerdings wurde uns auch eine Sanierung der Schule vorgeschrieben, die rund 950.000 Euro kosten wird – hier geht es vor allem um die Heizung, das Licht und Schalldämpfungsmaßnahmen. Die Aufstockung selbst kostet noch einmal 1,5 Millionen Euro. Beides wird mit 60 Prozent vom Land gefördert.Das anhaltende Wachstum unserer Gemeinde wirkt sich auch auf die Feuerwehr aus: Unser altes FF-Zentrum aus dem Jahr 1985 hat nur drei Tore, mit 4.000 Einwohnern sind aber vier notwendig. Da am alten Standort kein Ausbau möglich ist und eine Sanierung sehr teuer wäre, planen wir einen Neubau. Derzeit sind wir bei der Standortanalyse – das Landesfeuerwehrkommando unterstützt uns dabei durch Beratung. Parallel ist auch schon die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges im Laufen.

Tips: Gibt es mittlerweile eine Lösung bezüglich der Steinbichl-Ersatzsstraße?

Helms: Bis auf eine Ausnahme sind die Grundverhandlungen abgeschlossen, Falls wir alle Grundstücke zusammen bekommen, wäre eine gute Verkehrslösung im Ort möglich.

Tips: Bleiben wir beim Themenbereich Bahn: Wann wird der neue Park&Ride-Parkplatz fertig?

Helms: Der Bau soll 2021 beginnen, der Um- bzw. Neubau der Haltestelle Pinsdorf dann zwei Jahre später. Bereits heuer im Herbst starten die Anschüttungen für die geplante Bahnüberführung als Ersatz für die zu schließenden Bahnübergänge. Ich gehe davon aus, dass die Überführung im Herbst 2021 fertig sein wird.


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