23 Gemeinden rüsten sich für den ganz großen Auftritt
Pöggstall/südliches Waldviertel. Das Südliche Waldviertel auf dem Weg zur Niederösterreichischen Landesausstellung 2017. Rund zehn Monate vor Eröffnung der Ausstellung informierte das Vorbereitungsteam über den aktuellen Stand der Dinge.

Der Andrang war enorm. Mehr als 450 interessierte Besucher von den 23 Partnergemeinden folgten der Einladung zur Informationsveranstaltung rund um den aktuellen Stand der Vorbereitungen zur Niederösterreichischen Landesausstellung 2017 in Pöggstall. Für die Moderation zeigte sich Nationalratsabgeordneter und Nöchlings VP-Bürgermeister Georg Strasser verantwortlich, der mit seiner humorvollen und charmanten Art im echten Dialekt überzeugte. Ortschefin Margit Straßhofer informierte über den aktuellen Stand der Vorbereitungsmaßnahmen. „Es wurden im Zuge der Bauarbeiten wahre Schätze gefunden. So kam ein spätgotisches Kreuzgewölbe und eine original erhaltene gotische Stube mit Holzvertäfelungen aus dem Jahre 1459 zum Vorschein“, so Pöggstalls Bürgermeisterin. Ferner berichteten Tanja Wesely, Andreas Schwarzinger und Paul Schachenhofer über die laufenden Projekte der Landesausstellungsregion. So stehen unter anderem die Vernetzung aller regionaler Museen, die Koordination der Kulturveranstaltungen und Events oder die Fertigstellung der Radroute Südliches Waldviertel im Fokus. Bis zum Start der Landesausstellung im April 2017 bereiten sich mit dem Regionspartnerprogramm auch die touristischen Betriebe auf die zusätzlichen Besucher der Landesschau vor. Exkursionen, Schulungen und Waldviertelrunden tragen dazu bei, die Betriebe in der Region zu vernetzen und neue Ideen und Angebote für die Gäste gemeinsam zu entwickeln. Eigens ausgebildete Naturvermittler sollen die Besucher mit den Besonderheiten der Landschaft und mit Geschichten des Südlichen Waldviertels begeistern.
Sechs Waldviertel-Stationen
Im Rahmen des Infoabends wurden zudem auch die sechs Waldviertel-Stationen vorgestellt. Maria Taferl, Artstetten, die Ysperklamm, das Truckerhaus in Gutenbrunn, Bad Traunstein und das Mohndorf Armschlag werden mitbeworben und sollen für die Gäste einen zusätzlichen Impuls zum Wiederkommen oder Dableiben darstellen. Kurt Farasin, künstlerischer Leiter der Landesausstellung, präsentierte erste inhaltliche Teile der Landesausstellung und den offiziellen Titel „Alles was Recht ist“. Einziger Wermutstropfen der äußerst gelungenen Informationsveranstaltung war die Bekanntgabe, dass, aufgrund der fehlenden Barrierefreiheit, die Folterkammer augenscheinlich nicht den Besuchern zugänglich gemacht werden kann. Doch auch in diesem Falle sei das Vorbereitungsteam auf der Suche nach einer bestmöglichen Lösung.


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