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PRAMET. Die heurige Ausstellungssaison im Kulturhaus Stelzhamermuseum Pramet beginnt am 22. April mit der Ausstellung „Gligli“ von Johann Jascha.

Aus der Fotoserie „Der Griff ins Ich 1975 und 2013“
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Zur Eröffnung am 22. April spielen die Gebrüder Fidel (Günther Fessl und Christian „Kaktus“ Kastl) alte Landler.

Johann Jascha (geb. 1942) wurde unter anderem durch seinen Urschrei-Aktionismus landesweit bekannt. Der Künstler, der bis Mitte der 1980er nur mit Schwarz-Weiß gearbeitet hat, verkörperte 1974 sehr authentisch Franz Stelzhamer auf der Mettmacher Bauernbühne.

In Pramet zeigt Johann Jascha eine Auswahl seiner „Schiachfotos“ sowie Malereien. In der Fotoserie „Der Griff ins Ich“ aus den 1970er- und 2000er-Jahren formt der Künstler seinen Kopf zur kurzzeitigen Skulptur, indem er Hand an sich legt und Haut- und Gesichtsmuskulatur wie einen Tonpatzen bearbeitet. In den fotografischen Doppelportraits steht sich der Künstler mit 30 Jahren Unterschied selbst gegenüber.

In den Gemälden tanzen Jaschas unverkennbare, exakt „geschmiedete“ Linien über mono- und polychrome Farbflächen und erzeugen mit ihren Windungen und Verdickungen Räumlichkeiten. Sie entfalten sich frei über der Bildfläche und sind doch exakt gesetzt. Sie regen den Betrachter zu eigenen, auch figuralen Assoziationen an. Die mittlerweile kräftigen Farben laden die Seele des Betrachters auf und dynamisieren die Komposition.

GLIGLI

  • Pramet, Kulturhaus Stelzhamermuseum
  • Vernissage: Samstag, 22. April, 19.30 Uhr
  • Dauer: bis 18. Juni
  • Geöffnet: Sonntag 14–16 Uhr, und nach tel. Voranmeldung 07754/8450

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