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PREGARTEN. Gute Nachrichten für das ÖGJ-Jugendzentrum: Dank intensiver Bemühungen seitens der Gemeinden der Region Untere Feldaist (RUF) bleibt das ÖGJ-Jugendzentrum der RUF-Gemeinden erhalten.

Von links: Kurt Winter, Geschäftsführer Jugendcenter-Unterstützungsverein; Holger Hasenöhrl, Amtsleiter Stadt Pregarten; Wilhelm Wurm, Bürgermeister Unterweitersdorf; Jonas Pühringer, JUZ-Leiter; Martin Thallinger, Vizebürgermeister Wartberg ob der Aist; Anton Scheuwimmer, Bürgermeister Pregarten; Stefan Reichl, Leiter Jugendcenter-Unterstützungsverein; David Bergsmann, Obmann-Stv. Jugendausschuss Stadt Hagenberg. Foto: JCUV

Der Fortbestand des gemeinsamen Jugendzentrums der RUF-Gemeinden Pregarten, Hagenberg, Wartberg und Unterweitersdorf ist gesichert. Durch die neuen Vorgaben der Gemeindefinanzierung wird der Spielraum beim Gemeindebudget immer enger. Dadurch wackelte auch die Finanzierung des gemeindeübergreifenden Jugendzentrums. Doch die involvierten Gemeinden und der Betreiberverein OÖ Jugendcenter-Unterstützungsverein wollten das beliebte Jugendzentrum nicht einfach zusperren. Allen Beteiligten war klar, wie wichtig das ÖGJ-Jugendzentrum für die Jugendlichen aus der Region ist und sie arbeiteten gemeinsam einen Plan zur Fortführung des JUZ aus. Nach intensiven Bemühungen konnte schlussendlich eine Lösung zum Wohl der Jugendlichen und für den Fortbestand des Jugendzentrums gefunden werden. Durch viele intensive Verhandlungen und einigen Neuerungen gelang es, das Jugendzentrum weiterhin betreiben zu können. Dazu zählt auch, dass die Arbeitsstunden des JUZ-Leiters auf 30 Wochenstunden reduziert wurde.

Neuer JUZ-Leiter für neuen Schwung

Der bisherige Jugendbetreuer Gerfried Eder wechselte nach acht Jahren auf eigenen Wunsch in eine andere Sparte. Seit Anfang Oktober ist nun Jonas Pühringer (23) als neuer JUZ-Leiter für 30 Stunden beschäftigt.  Jonas ist gelernter Speditionskaufmann und begeistert sich seit seinem Zivildienst für die Arbeit mit Menschen. In seiner Freizeit engagiert er sich auch noch in einem örtlichen Kulturverein und ist in der Region bestens vernetzt. Eine Eigenschaft, die ihm bei seiner täglichen Arbeit im Jugendzentrum zugute kommen wird. „Meine Schwerpunkte im JUZ-Betrieb werden auf dem Zusammenhalt und einem guten Umgang miteinander liegen.

Zweites Wohnzimmer für Jugendliche

Das Jugendzentrum soll weiterhin für alle Jugendlichen eine Anlaufstelle und ihr zweites Wohnzimmer sein, Ausgrenzung hat hier keinen Platz.“ erklärt der Neo-JUZ-Leiter. „Außerdem ist mir eine intensive Vernetzung und Zusammenarbeit mit den Partnergemeinden sehr wichtig, das ÖGJ-Jugendzentrum ist ein wichtiger Teil des Gemeindelebens. Natürlich kommt auch unser alltäglicher Betrieb nicht zu kurz. Die Jugendlichen haben mit dem ÖGJ-JUZ einen wichtigen Freiraum, wo sie ihre Freizeit sinnvoll verbringen können. Hier können sie sich treffen, es gibt Tischfußball, Darts und viele Spiele. Außerdem laden die Sitzgelegenheiten natürlich auch zum Chillen ein.“

Öffnungszeiten angepasst

Damit das Angebot für die Jugendlichen auch unter den neuen Rahmenbedingungen passt, wurden die Öffnungszeiten besser an die Nachfrage angepasst. Das ÖGJ-JUZ hat nun für seine 13- bis 20-jährigen Besucher montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Auch der Betreiber, der OÖ Jugendcenter-Unterstützungsverein (ÖO JCUV), ist erfreut: „Das ÖGJ-Jugendzentrum in Pregarten ist sehr gut besucht und eine wichtige Institution für die Jugendlichen in der gesamten Region. Wir wollten diesen Standort unbedingt für die Jugendlichen erhalten, denn für viele ist das Jugendzentrum wie ihr zweites Wohnzimmer. Wir möchten uns bei den Gemeinden für die intensiven Bemühungen und guten Verhandlungen bedanken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, meint der Geschäftsführer des OÖ Jugendcenter-Unterstützungsvereins, Kurt Winter.


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