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PYHRA. Das Land NÖ, die Landwirtschaftskammer NÖ und der NÖ Waldverband wollen die Attraktivität des Baustoffs Holz weiter steigern. Dafür sollen Anpassungen in der Niederösterreichischen Bauordnung und die neue Imagekampagne „Holzklopfen“ sorgen.  

  1 / 2   v.l.: Landeskammerrat der Landwirtschaftskammer Niederösterreich und Waldverbandobmann NÖ Franz Fischer, Architektin von aap.architekten Martina Feirer und Landesrat Stephan Pernkopf Fotos: LK NÖ/Franz Gleiß

„Jedes zweite Bauvorhaben wird heutzutage bereits mit Holz realisiert. Damit leistet man als Bauherr nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, sondern bringt gleichzeitig auch mehr Lebensqualität in seine eigenen vier Wände. Aber vor allem sichert man tausende Arbeitsplätze im Ländlichen Raum“, sagte Landesrat Stephan Pernkopf (ÖVP) bei einem Pressegespräch in der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra.

Mit Erleichterungen der bautechnischen Bestimmungen in der NÖ Bauordnung und der NÖ Bautechnikverordnung hat das Land Niederösterreich diesen Entwicklungen bereits Rechnung getragen. Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser können nun ohne Massivbauteile errichtet werden und auch mehrgeschossige Gebäude und Fassaden nun wesentlich einfacher in Holzbauweise realisiert werden. Auch bei Betriebsbauten für Klein- und Mittelbetriebe gibt es wesentliche Erleichterungen und Verfahrensvereinfachungen, die es jetzt schon möglich machen würden, diese Bautenkomplett in Holzbauweise umzusetzen.

Die Jugend des NÖ Waldverbandes will mit der Imagekampagne „Holzklopfen“ auf die Modernität des Baustoffs sowie die positiven Eigenschaften von Holz hinweisen. Dafür wurde auch ein eigenes T-Shirt kreiert. „Das Shirt ist ein Teil unserer neuen Kampagne. Kombiniert wird es mit zahlreichen Infoveranstaltungen. Ziel ist es, vor allem bei der Jugend die Verbundenheit mit Holz zu wecken. Von der Facharbeiter- über die Meisterausbildung bis hin zur Universität wollen wir Fachvorträge anbieten und auf allen Ausbildungsebenen die Vorzüge von Wald und Holz in den Mittelpunkt stellen“, erklärte Landeskammerrat und NÖ Waldverband-Obmann Franz Fischer.


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