Christian Watzl, Kandidat der NEOS für die Nationalratswahl 2017
PYHRA. Im Regionalwahlkreis Mitte belegt der Marketing und Sales Manager Christian Watzl aus Pyhra den ersten Platz. Auf der Landesliste belegt er Platz 4. Tips fragte den 43-Jährigen nach seinen Zielen.

Tips:Warum engagieren Sie sich in der Politik?
Watzl: Ich freue mich sehr, dass ich NEOS bei dieser Wahl in meiner Region anführen darf. Neos braucht es heute mehr denn je. Die alteigesessenen Parteien ziehen sich neue Kleider an und rufen nach Veränderung. Dabei sind sie es, die seit Jahren an den Hebeln der Macht sitzen. Auf einmal wollen sie alle „Bewegung“ sein, dabei sind sie der Ursprung des Stillstands. So kann es nicht weiter gehen. Politische Entscheidungen dürfen nicht mehr im Interesse der Politiker und Parteien getroffen werden. Wir brauchen einen Perspektivenwechsel! Die Ideen, Anliegen und Wünsche der Bürger müssen im Mittelpunkt der Politik stehen.
Tips:Was sind Ihre Ziele, sollten Sie in den Nationalrat einziehen?
Watzl: Bereits 2015 setzte ich mich für NEOS ein und schaffte gemeinsam mit der jungen Bewegung den Einzug in den Gemeinderat in Pyhra. In meiner Tätigkeit in der Gemeinde kämpfte ich um Transparenz in der Politik. In Österreich bekommt man oft den Eindruck, das Land gehöre den Großparteien. Selbst – theoretisch – unpolitische Posten, wie Schuldirektoren, werden von den Parteien besetzt. Mit dem Steuergeld wird heiter Kuhhandel betrieben. Unser Ziel ist ein Österreich, in dem sich Parteien und die Politik auf ihre Kernaufgabe konzentrieren. Nämlich Menschen zu vertreten und Rahmenbedingungen für ein gutes Miteinander zu schaffen. Die Bürger müssen an der Politik teilhaben können. Immerhin geht es um ihr Leben und um ihr (Steuer-) Geld. Sie haben das Recht zu wissen, wie dieses Geld ausgegeben wird und warum.


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