Nach Maifeiern: Betrunkener Radfahrer stürzte und schlief auf Straße ein
LINDAU. Ein kurioser Einsatz beschäftigte die Exekutive und die Rettungskräfte am Morgen des 1. Mai zwischen Lindau und Oberndorf bei Raabs: Ein 29-Jähriger wollte nach durchzechter Nacht mit seinem E-Bike nach Hause fahren, kam dabei aber zu Sturz. Der Betrunkene zog sich dabei eine blutende Kopfwunde zu, doch der Schlaf übermannte ihn und er schlief an der Unfallstelle ein. Ein zufällig vorbeifahrender Radfahrer fand den Mann und verständigte die Einsatzkräfte.

Der in Raabs wohnende Arbeitslose verbrachte die Nachtstunden auf den 01. Mai im Zuge der Feierlichkeiten zum Maibaumaufstellen bei seinen Bekannten in Lindau. Am Morgen, gegen 09.20 Uhr, bestieg der alkoholisierte 29-Jährige sein Elektrofahrrad und fuhr auf der öffentlichen Straße vom Dorfplatz in Richtung Oberndorf/Raabs. Beim Ortsende von Lindau bog er nach links auf den öffentlichen Güterweg ein und setzte seine Fahrt in Richtung Radweg bzw. L52 fort.
Nach etwa 350 Metern kam er ohne Fremdverschulden zu Sturz, schlug mit dem Kopf auf der Schotterfahrbahn auf und blieb mit blutender Kopfwunde auf der Fahrbahn liegen. Gegen 10.00 Uhr bemerkte ein zufällig vorbeifahrende Radfahrer den Schlafenden auf der Unfallstelle und leistete Erste Hilfe. Er fuhr dann, da er kein Handy mitführte, zur Verständigung der Rettung nach Lindau zurück.
Nach Versorgung der Verletzungen an der Unfallstelle wurde der Mann vom Roten Kreuz in das Landesklinikum Horn verbracht und ambulant behandelt. Über Ersuchen der Beamten wurde im Landesklinikum ein Atemalkoholtest mittels geeichtem Alkomaten durchgeführt, der positiv verlief (Wert zwischen 0,8 u 1,2 Promille).
Der Alkolenker wird bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt, den Führerschein durfte er vorläufig behalten.


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