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RAINBACH/RIO DE JANEIRO. Der Rainbacher Handbiker Walter Ablinger holte bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro im Zeitfahren die Silbermedaille. Das Straßenrennen rollte für Ablinger hingegen nicht nach Wunsch.

Die Chance lebt: Im Staffelbewerb könnte Ablinger noch eine Medaille gewinnen. Foto: GEPA pictures/OEPC

Walter Ablinger (Schadensklasse H3), der beim Straßenrennen der Paralympischen Spiele in Rio im Spitzenfeld mitgefahren war, übersah einen Begrenzungszaun und demolierte sein Hinterrad. Doch er gab nicht auf und fuhr Hand in Hand mit einem Rivalen im geschlagenen Feld über die Ziellinie.

Klassischer Fahrfehler

2012 in London war Ablinger von einem Begleitfahrzeug behindert worden und musste so die mögliche Goldmedaille gegen Bronze tauschen. „Diesmal war es ein klassischer Fahrfehler“, sagte er. „In der Führungsgruppe war es immer sehr eng. In einer Kurve war halt einfach zu wenig Platz – und ich zu unaufmerksam. Vielleicht war es auch ein bisschen Übermotivation, aber dass es das Rad so komplett zerfetzt, hätte ich mir nicht gedacht.“

Chance auf Medaille

Bereits heute könnte der Rainbacher Handbiker aber wieder eine Medaille erkurbeln. Ablinger hat gemeinsam mit Thomas Frühwirt und Wolfgang Schattauer um 20.30 Uhr (15.30 Uhr Ortszeit Rio) noch eine Chance im Staffelbewerb: Jeder der drei Rad-Asse fährt drei 2,5-km-Runden in der Reihenfolge Ablinger, Schattauer, Frühwirth.


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