Spring- und Dressurturnier in Ranshofen
BRAUNAU-RANSHOFEN. Von 5. bis 7. April ging in Ranshofen das zweite von insgesamt drei Frühjahrsturnieren über die Bühne. Während in der Vorwoche im Rahmen von C-Turnieren bis zur Klasse LM geritten wurde, waren dieses Wochenende Prüfungen bis zur schweren Klasse in die Ausschreibung notiert. Es gab spannende Duelle um die besten Plätze, wo einmal mehr die stark aufgestellte ausländische Konkurrenz das Rennen machte.

Das Nennergebnis konnte sich einmal mehr sehen lassen und so wurden die über 40 ausgeschriebenen Bewerbe auf vier Austragungsplätzen parallel entschieden.
Deutschland dominierte in den Dressurprüfungen
Während Victoria Michalke auf ihrer Da Luna Piena am Freitag und Samstag nicht einzuholen war und beide S-Dressuren gewann, hatte ihre Landsfrau Verena Huber im sonntägigen Hauptbewerb, dem Prix. St. Georges zurückgeschlagen: Gemeinsam mit Fifty-Cent hatte sie sich die Höchstnote von 68,772 Prozentpunkten verdient und - Victoria Michalke mit Isengart auf den zweiten (68,684%) und Dennis Meschke mit Welcome 237 auf den dritten Endrang verwiesen (67,851%). Mit einem zweiten, einem dritten und einen fünften Platz im Rahmen der S-Tour durften Christine Zoller und Doni del Rey hochzufrieden resümieren. Christine Zoller ist ja Clubreiterin, vertritt also die Farben des RC Hofinger und sorgte täglich für das beste rot-weiß-rote Resultat.
Rasante Rennen im Parcours
Mit Amazonenpower wurde ins Wochenende gestartet, denn die Liechtensteinerin Vanessa Nägele hatte mit Vegas de Alkantara nach einer coolen Runde das freitägige Hauptspringen über 1,35 Meter für sich entscheiden. Samstags ging es in dieser Tonart weiter: Es gab nämlich im 1,40 Meter hohen Standard-S* kein Vorbeikommen an Verena Karle Costa. Die deutsche Amazone sattelte Chardonnay und flog in 63,02 Sekunden allen davon. Am ehesten waren noch der Tiroler Andreas Berger und Ace mit quasi CH an die triumphale Richtmarke herangekommen und sicherte sich in 64,11 Sekunden den hervorragenden zweiten Platz. Auf Podium jumpte darüber hinaus auch Teresa Jurk , die mit Waikadia in 64,67 Sekunden über die Ziellinie jumpte.
Stechen am Sonntag
Am Sonntag hatte ein Stechen über den Sieg entschieden. Insgesamt sieben ReiterInnen konnten den von Franz Madl und Petra Oberwasserlechner strafpunktefrei absolvieren und sich das erhoffte Ticket fürs Stechen sichern. Dort hatte Denis Nielsen mit Startnummer zwei vorgelegt. Er sattelte sein Erfolgspferd DSP Cashmoaker, mit dem er ja im Rahmen der Deutschen Meisterschaften Gold holte, und jumpte ganz locker über den verkürzten Kurs: Fehlerfreie 52,87 Sekunden sollten am Ende Platz zwei bedeuten, denn Landsmann Detlef Kaiser jun. hatte mit Maxima du Rouet einen Angriff gewagt und schnappte sich in 43,70 Sekunden den Sieg. Das Trio am Treppchen wurde komplettiert von Sandra Viehweg. Die mit Mytender`s Appolonia ebenfalls doppelnull geblieben war und ihre Stechrunde in 58,21 Sekunden beendete.
Finale der Frühjahrsserie
Nächstes Wochenende geht es von 12. bis 14. April 2019 in die Finalwoche der Ranshofener Frühjahrsserie. Erneut werden im Rahmen eines CSN-B* CDN-B Prüfungen bis zur schweren Klasse * entschieden. Darüber hinaus wartet das dreitägige Programm mit dem AWÖ Abend, der AWÖ Verkaufsschau und Einladung zum Reiterbuffet auf.


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