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PEHENDORF. 3900 ehrenamtliche Stunden leistet das 55-köpfige Team der Ortsfeuerwehr Pehendorf jährlich – bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung am Dreikönigs-Tag wurde Rückschau auf das Arbeitsjahr 2018 gehalten.

Die drei Patinnen der Feuerwehr Paula Friedl, Elfriede Wallner und Frieda Grünstäudl mit Kommandant Richard Groiß, Bürgermeister Josef Wagner, Verwalterin Anna Wagner und dem stellvertretenden Kommandanten Daniel Bretterbauer; Foto: Günther Huber

Seit nun genau einem Jahr steht die FF Pehendorf mit Kommandant Richard Groiß, seinem Stellvertreter Daniel Bretterbauer und Anna Wagner als Verwalterin unter neuer Führung. Das Team hat sich gut eingearbeitet. Im Zuge der Jahreshauptversammlung konnte das Kommando zusätzlich zu den Mitgliedern Bürgermeister Josef Wagner (VP) als Gemeindevertreter begrüßen. Die Patinnen der Feuerwehren Paula Friedl, Elfriede Wallner und Frieda Grünstäudl sind ebenfalls gern gesehene Gäste und folgten der Einladung ins Gasthaus Darrer an diesem Nachmittag.

Finanzierung sichergestellt

Nach einer Schweigeminute, wo den verstorbenen Kameraden gedacht wurde, folgten die Berichte der Sachbearbeiter. Finanziell betrachtet ist die Aufrechterhaltung des Feuerwehrbetriebes jedenfalls sichergestellt. In nächster Zeit sind keine größeren Anschaffungen vorgesehen, lediglich bei der Löschwasserpumpe kündigt sich eine umfangreiche Reparatur an. Vor allem Veranstaltungen wie die „Hitt“n Gaudi“ im Juni oder der Ball im November sind es, die – neben Zuwendungen von öffentlicher Hand – die Geldmittel für den freiwilligen Einsatz aufbringen.

Rückläufige Brandeinsätze

Im Jahr 2018 wurden die Pehendorfer Florianis glücklicherweise nur viermal zu Einsätzen gerufen. Dabei handelte es sich meist um Fahrzeugbergungen in den Wintermonaten. Brandeinsätze gab es keine. Diese sind generell regional rückläufig.

3900 ehrenamtliche Stunden

Aus den weiteren Berichten der Sachbearbeiter konnte man erfahren, dass die technischen Geräte in guten Zustand sind und regelmäßig bei Übungen eingesetzt werden. Das 55-köpfige Team der Ortsfeuerwehr bringt es übrigens auf insgesamt 3900 jährliche Stunden im freiwilligen Dienst und nimmt regelmäßig an Kursen und Weiterbildungen teil. Aus den Zahlen ist auch klar ersichtlich, dass sich auch jugendliche Mitglieder stark ins Feuerwehrwesen einbringen und tatkräftig mitarbeiten.

Mit dem Feuerwehrgruß „Gut Wehr!“ wurde die offizielle Sitzung am späteren Nachmittag beendet, bei einem gemeinsamen Abendessen klang der Abend in geselliger Runde aus.


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