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MELK/ZWETTL/KREMS. Die ersten Schritte sind gemacht. Am Pfingstmontag begingen die ersten Wanderer den Lebensweg. In Braunegg (Gemeinde Raxendorf, Bezirk Melk) wurde die Wanderroute offiziell eröffnet.

Die Lebensweg-Torte bevor sie ihren Weg in die Gaumen der Feiernden machte.
Die Lebensweg-Torte bevor sie ihren Weg in die Gaumen der Feiernden machte.

Wie sollte es anders sein? „Die Idee zum Lebensweg ist mir beim Gehen gekommen“, erklärte Lebensweg-Initiator Dieter Juster auf der Wiegenhalt in Braunegg bei der Eröffnungsfeier der Wanderroute. Sie verbindet den Ysper-Weitentalrundwanderweg und den Kremstalweg. Eine Achterschleife, 260 Kilometer und 13 Etappen hat der Weg des Lebens im südlichen Waldviertel, der durch 22 Gemeinden und drei Bezirke – Melk, Zwettl und Krems – führt. Im Festzelt nebst der Braunegger Aussichtsplattform feierten die ersten Lebenswegbeschreiter im festen Schuhwerk – unter ihnen zahlreiche Gemeindevertreter – die Geburtsstunde des Wanderweges. Seine Etappen gliedern sich thematisch entsprechend den Lebensabschnitten. So führt etwa von Martinsberg nach Raxendorf die Etappe „60 – 75 Jahre: Körperlichkeit/Ruhestand?“ Begleiten kann man sich von einem TourenTAGEbuch lassen, das für die Lebensweg-Pedisten herausgegeben wurde.

„Noch 1000 Ideen“

„Man kann stolz sein“ ließ Konrad Friedl, Obmann des Vereins Lebensweg verlauten. „Wir haben noch 1000 Ideen und sind noch lange nicht fertig. Es gibt noch viel zu realisieren“, fügte er an und versprach die Umsetzung weiterer Projekte. Was die Muschel für den Jakobsweg ist, ist das hölzerne Herz für den Lebensweg. Es ist zum Symbol des Projektes und des Weges auserkoren worden und wird den Wanderern nicht nur einmal begegnen.


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