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REICHRAMING. Eine 23-Jährige aus dem Bezirk Amstetten wurde gestern, 27. September, beim Klettern auf dem Schieferstein von einer herabstürzenden Felsschuppe getroffen. Zeitgleich musste eine verletzte 66-jährige Wienerin im Hintergebirge per Hubschrauber aus abschüssigem Gelände geholt werden. 

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Schauplatz Reichraminger Schieferstein, gestern gegen 11 Uhr: Eine 23-Jährige und ihr 28-jähriger Freund steigen in die sehr schwierige Kletterroute „Triple A“ ein. Die junge Frau sichert ihren Freund in der ersten Seillänge. Als sich der 28-Jährige nach ca. 20 Klettermetern an einer Felsschuppe hochziehen will, bricht eine ca. 50 x 50 cm große Schuppe aus und stürzt talwärts. Die Kletterin kann den Sturz ihres Partners in die Zwischensicherung halten, wird jedoch von einem der hinunter fallenden Steine am Bein schwer getroffen.

Heli-Einsatz

Sie schafft es noch, ihren Freund abzulassen, ehe er ihre klaffende Wunde erstversorgen kann. Die beiden alarmieren die Bergrettung. Neben Kameraden aus Steyr/Losenstein rücken Bergretter aus Molln und ein Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei aus. Notarzthubschreiber Martin 3 holt die Verletzte mit einem Tau aus der Unfallstelle. 

Knochenbruch

Zur selben Zeit sind Kameraden der Bergrettung dabei, einer 66-Jährigen aus Wien zur Hilfe zu kommen. Die Frau und ihr 59-jähriger Gatte waren im Reichraminger Hintergebirge von der Anlaufalm talwärts über den Hochschlachtsteig unterwegs, als die Frau vom Steig abrutscht. Sie bricht sich dabei beide Unterschenkelknochen des rechten Beines.

Notarzthubschrauber Christophorus 15, der Bergrettung Steyr/Losenstein und Polizisten der Alpinen Einsatzgruppe gelingt die Rettung der Verletzten aus dem steilen, absturzgefährdeten Gelände.


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