Verzweifelte Suche nach „Rio“ im Hintergebirge
STEYR/REICHRAMING. Über 3.800 Mal ist der Hilferuf von Daniel Kitzberger auf Facebook geteilt worden. Seit 5. Juli sucht der Steyrer nach seinem Dobermann-Rüden und übernachtet dafür jeden Tag in seinem Auto am Rande des Nationalparks.

„Rio ist mir am Donnerstag um 18 Uhr beim letzten Parkplatz in Anzenbach davongelaufen. Er ist nicht aggressiv, auch nicht zu anderen Hunden“, schreibt Daniel Kitzberger in seinem Facebook-Post am 6. Juli in der Hoffnung, seinen Dobermann-Rüden rasch wieder zu finden. Gemeinsam mit seinem zweiten Dobermann Terry hat sich Kitzberger zunächst jeden Tag auf die Suche begeben und wurde auch von Freunden und Familienmitgliedern unterstützt. Doch vom fünfjährigen Rio fehlt nach wie vor jede Spur. In den rund 400 Kommentaren im sozialen Netzwerk kommen viele aufmunternde Worte, aber auch Beschimpfungen sowie nützliche und entbehrliche Tipps. Die aktive Suche wurde eingestellt, weil das verängstigte Tier sich dadurch noch weiter in den Wald zurückziehen könnte.
Pettrailer engagiert
Ein sogenannter Pettrailer (Tiersucher) wurde engagiert. „Wir haben das Gebiet, wo sich Rio aufhält, eingrenzen können“, sagt Schwester Alice Kitzberger. „Jetzt dürfen wir ihn nicht mehr suchen oder rufen, da wir ihn sonst vertreiben. Wie vom Pettrailer empfohlen, haben wir zwei Spuren gelegt und hoffen, dass er wieder zurückfindet.“


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