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REICHRAMING. Eine Ausstellung zur Kultur- und Naturgeschichte der Nationalpark Kalkalpen Region wird am Freitag, 30. November, im Besucherzentrum Ennstal eröffnet.

Die Ausstellung kann bis Dezember 2019 besichtigt werden. Foto: NP Kalkalpen
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Die Ausstellung wurde von Erich Mayrhofer initiiert und von Franz Pötscher gemeinsam mit den Nationalpark-Mitarbeitern unter der Leitung von Direktor Volkhard Maier realisiert. Zum Auftakt wird am 30. November um 10 Uhr ein Symposium abgehalten.

Region im Wandel

Das Gebiet des heutigen Nationalparks war über Jahrhunderte Lebensgrundlage vieler Generationen von Holzknechten, Flößern, Köhlern, Bergknappen und Sennerinnen. Nach der Schließung der Bergwerke (Bauxitbergbau 1964), der Waldbahn (1971), dem Rückgang der Almwirtschaft in den 1960er Jahren und der zunehmenden Technisierung in der Forstwirtschaft kehrte in das größte Waldgebiet der Ostalpen Ruhe ein. In den folgenden Jahren eroberte die Natur die ehemalig genutzten Flächen zurück. Geplante Großerschließungsprojekte wie Kanonenschießplatz, Speicherkraftwerke und jüngst Windkraftanlagen konnten mit großem Widerstand und Einsatz der heimischen Bevölkerung und engagierter Alpinvereine erfolgreich abgewehrt werden.

Spuren hinterlassen

All diese Epochen haben ihre Spuren hinterlassen: von Überresten mächtiger Klausbauwerke, ehemaliger Almhütten oder Bergwerke bis zu den Auswirkungen gewaltiger Naturereignisse, Hochwässer und Stürme. Wer aufmerksam durch das Gebiet wandert, kann die Spuren der Kultur- und Naturgeschichte entdecken und erleben. Zahlreiche dieser Funde und Naturphänomene werden in der Ausstellung „Artefakte“ gezeigt.

Anmeldungen für das Symposium am 30. November sind bis 26. November online unter anmeldungen.kalkalpen.at oder Tel. 07584/3951 möglich.

Die Ausstellung ist bis Dezember 2019 im Besucherzentrum Ennstal (Eisenstraße 75, 4462 Reichraming) zu besichtigen; www.kalkalpen.at


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