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STEYR-LAND. Monitoring, Artenschutz und Forschung im Nationalpark sind auch in Corona-Zeiten planmäßig möglich. Was Führungen anbelangt, so gibt es unter anderem eine innovative neue Lösung.

Kleingruppen können jetzt einen eigenen Touren-Führer buchen. Foto: NPK/Sieghartsleitner
Kleingruppen können jetzt einen eigenen Touren-Führer buchen. Foto: NPK/Sieghartsleitner

So kann man sich ab sofort für bestimmte Touren einen eigenen Guide reservieren. „Das heißt, dass sich eine Familie oder Kleingruppe ihre Rangerin oder ihren Ranger bucht“, erklärt Franz Sieghartsleitner, Pressesprecher des Nationalparks. Für eine geführte Tour im Nationalpark Kalkalpen gebe es daher nun zwei Möglichkeiten. „Entweder man wählt als Individualgast aus dem abwechslungsreichen Jahresprogramm einen Fixtermin unter www.kalkalpen.at. Oder man wählt als kleine Gruppe sein Wunschthema und den Termin individuell. Die Besucherzentren organisieren dafür dann den geeigneten Ranger.“

Kontaktlose Naturführungen

Was das Touren-Programm generell betrifft, sei bei den kommenden Angeboten krisenbedingt die Teilnehmerzahl auf neun Personen begrenzt. „Die Ranger wurden mit den Vorsichtsmaßnahmen vertraut gemacht und in Sachen kontaktlose Naturführungen besonders geschult“, erklärt Sieghartsleitner.

Ansonsten sind im Nationalpark alle Wander- und Themenwege, Mountainbike- und Reitwege uneingeschränkt nutzbar. „Die Besucherzentren und Ausstellungen öffnen schrittweise“, so Sieghartsleitner. Das Besucherzentrum Ennstal in Reichraming, etwa, starte dieser Tage mit einem eingeschränkten Betrieb (Tel. 07254/8414-0, E-Mail: info-ennstal@kalkalpen.at).

Keine fordernden Touren

Spezialtouren wie mehrtägige Nationalpark-Durchquerungen, Höhlentouren oder Touren in sehr anspruchsvolles Gelände werden aktuell nicht durchgeführt. „Hier können die Abstandsregeln und Vorsichtsmaßnahmen nicht eingehalten werden“, erklärt Sieghartsleitner.


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