RIED IM INNKREIS. In seinem neuen Roman „Komplizen des Glücks“ schreibt der Salzburger Schriftsteller O. P. Zier „mit feiner satirischer Spitze und zudem äußerst unterhaltsam“ gegen stromlinienförmige Konformität, Pharisäertum und (regional-)politische Seilschaften an. Am 15. April stellt er das Buch im KiK vor.

Wie das berühmte gallische Dorf trotzt das alte Bauernhaus der Wirrings den umgebenden Beton-Wohnblöcken im Salzburger Land. Der bornierten Nachbarschaft ist es ein Dorn im Auge, der lustvollen Alltagsanarchie der vier Familienmitglieder bietet es jedoch ein verlässliches Zuhause: Claudia, Kämpferin für Umwelt und gesellschaftliche Erneuerung, Werner, ehemals Werbeguru, Lebensforscher, Großvater Peter, genannt Pete Wire, Rockmusiker, und Sohn Rolf, der versucht, sich auf all das einen Reim zu machen. Bis eines Tages ein sterbenskranker Mann in der Tür steht und behauptet, die uneheliche Frucht der Begegnung des Rock-Opas mit einer Kellnerin zu sein. Damit setzt er eine turbulente, drei Jahrzehnte umspannende Familienerzählung in Gang. Die Geschichte der ungewöhnlichen Familie Wirring ist eine Hymne auf Freiheit, Aufbegehren und Anarchie. O.P. Zier O. P. Zier, geboren 1954, aufgewachsen in Lend (Salzburg), lebt als Schriftsteller in St. Johann/Pongau und Eschenau. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften, Arbeiten für Rundfunk und Fernsehen. Verschiedene Auszeichnungen, mehrere Romane, u.a. „Schonzeit“ (1996), „Himmelfahrt“ (1998), „Sturmfrei“ (2001), „Tote Saison“ (2007), „Mordsonate“ (2010) Lesung Mittwoch, 15. April, 20 Uhr Ried, KiK Eintritt: 8 Euro Karten: Thalia Buchhandlung, Raiffeisenbank Region Ried, www.kik-ried.com


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