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RIED. Kultur, Tourismus und Sport: Diese drei Branchen sind durch den Coronavirus praktisch komplett abgeschaltet, mit unabsehbaren wirtschaftlichen Folgen.

Zumindest für einige Wochen finden weder in der Josko-Arena noch sonst wo Fußballspiele statt. (Foto: Scharinger)

Für die Volleyballer des UVC Weberzeile Ried ist die Saison vorbei. Die Saison der Volleyball-Liga wurde beendet. Ob es einen offiziellen Meister gibt oder wer international spielen darf, wird noch entschieden. UVC-Marketingchef Peter Eglseer: „Sponsoren für die nächste Saison zu finden, wird in der derzeitigen Situation sehr schwer.“

Fußball

Im Profifußball wartete man zu Redaktionsschluss auf die Entscheidung der UEFA, die Europameisterschaft zu verschieben. Dadurch würde nicht nur verhindert, dass im Juni hunderttausende Fußballfans durch ganz Europa hin- und hergeflogen würden, diese Entscheidung brächte den nationalen Verbänden wenigstens sechs Wochen Zeit, um ausgefallene Spiele nachzuholen und die nationalen Meisterschaften, das Rückgrat des Fußballs, irgendwie zu Ende zu bringen.

Für die SV Ried geht es um den Aufstieg, der mit dem großen Vorsprung fast sicher scheint, oder eine weitere Saison in der 2. Liga – was wirtschaftlich weitreichende Folgen haben würde.

In den unteren Ligen wurde der Spielbetrieb schon am vergangenen Donnerstag ausgesetzt.

Andere Sportarten

Alle andere Vereine haben spätestens nach den deutlichen Worten von Vizekanzler Werner Kogler im Nationalrat am Samstag ebenfalls ihre Bewerbe ausgesetzt, es finden auch keine Trainings mehr statt.

Der Betrieb im Union-Sportzentrum und der Jahnturnhalle wurde schon vorher eingestellt.

Günter Zinnöcker vom Judoverein Ried informierte schon am Donnerstag: „Wir haben jetzt einmal bis Ostern den Trainingsbetrieb eingestellt. Wir werden auch im Frühjahr keinen Anfängerkurs mehr starten.“


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