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BEZIRK RIED. Im Innviertel haben vier Kernstädte – Mattighofen, Braunau, Ried und Schärding – samt ihren Umlandgemeinden die stadtregionale Arbeit im Jahr 2017 aufgenommen. Nach einjähriger strategischer Arbeit wurde mit der Fördereinreichung der gemeinsamen Maßnahmen – gemäß Förderprogramm in den zwei Schwerpunkten Nahmobilität (Rad- und Fußgängerwege) und Siedlungsoptimierung – gestartet.

Die Bürgermeister haben die Projekte eingereicht. Foto: Stadtgemeinde Ried
Die Bürgermeister haben die Projekte eingereicht. Foto: Stadtgemeinde Ried

Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit wird mit dem EU-Förderprogramm EFRE-IWB und einer Kofinanzierung des Landes Oberösterreich belohnt. Das Ziel eines lebenswerten Raumes, in dem Wirtschafts-, Siedlungs- und Verkehrsentwicklung Hand in Hand gehen, verfolgt auch die Stadtregion Ried.

Stadtregion Ried

Der Schwerpunkt liegt auf der Radmobilität. Ein Hauptnetz an Radrouten für die Stadtregion wurde festgelegt. Insgesamt wurden in der Stadtregion dafür rund 800.000 Euro Projektkosten und rund 600.000 Euro Fördermittel für Radwege beantragt. Zweites großes Thema sind Maßnahmen für die Naherholungsräume, deren Erhaltung und Erreichbarkeit in einer zukünftigen Wohn- und Siedlungsentwicklung eine wesentliche Rolle spielen muss. Im Stadtpark Ried wird ein stadtregionaler Generationenpark umgesetzt, der Rieder Wald in Aurolzmünster soll als bedeutendes Naherholungsgebiet aufgewertet werden. Das gesamte Naherholungsangebot wird mit einheitlichen, attraktiv gestalteten Info-Points und einheitlicher Beschilderung präsentiert und beworben. Für diese Projekte wurden Gesamtkosten von 700.000 Euro eingereicht und bereits genehmigt.

Weitere Infos www.rmooe.at/projekte/stadt-umland-kooperation-stadtregion-ried


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