Mit „Mühlviertler Blut“ startet die Krimiautorin eine neue Serie
RIED IN DER RIEDMARK. Mit dem Krimi „Mühlviertler Blut“ startet die Autorin Eva Reichl eine neue Krimiserie, die vorwiegend an Schauplätzen im Mühlviertel spielt. Tips hat die Autorin zu ihrem Buch, zu ihren Vorbildern und zu ihrer Inspiration befragt. Tips-Leser haben die Chance, drei signierte Exemplare des neuen Krimis zu gewinnen.

Tips: Warum spielt die neue Krimiserie im Mühlviertel?
Reichl: Weil die Krimiserie für mich als Mühlviertlerin ein Herzensprojekt ist. Meine Täter dort morden zu lassen, wo ich am Sonntag mit meiner Familie spazieren gehe, ist schon etwas Besonderes. Außerdem gibt es nicht allzu viele Mühlviertler-Krimis und ich kenne das Land und die Menschen vor Ort.
Tips: Um was geht es im neuen Mühlviertler Krimi?
Reichl: Der Liebenauer Priester wird im Gotteshaus tot aufgefunden und so wird das Ermittlungsduo nach Liebenau zu dem Mord gerufen. An seinem Hals befinden sich zwei Einstichmale. Schnell wird das Gerücht über einen Vampirmord verbreitet. Doch während in Liebenau nach dem Mörder gesucht wird, wird in Linz eine weitere Leiche gefunden. Auch diese Leiche ist blutleer. Die Frage ist nun: Hängen die Mordfälle zusammen und ist der Täter tatsächlich ein Vampir? Mit Knoblauch und Weihwasser bewaffnet, macht sich Oskar Stern daran, dem Vampirmörder das Handwerk zu legen.
Tips: Das hört sich ja wirklich spannend an – woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Bücher?
Reichl: Zum einen ist der Alltag der beste Ideenlieferer. Kleine Szenen, die man im Supermarkt oder im Zug aufschnappt und später im Buch einbauen kann. Ich schaue auch gerne Krimis im Fernsehen. Keine bestimmten, einfach quer durch die Bank. Für mich ist es eine Art „Fortbildung“. Dabei achte ich genau auf die Szenerie, die Ermittlungen und wie die mutmaßlichen Täter dargestellt werden.
Tips: Gibt es bestimmte Autoren, die für Sie eine Vorbildwirkung haben?
Reichl: Ein richtiges Vorbild habe ich nicht, aber J.K. Rowling ist schon sehr beeindruckend. Sie wurde bei den Verlagen so oft abgelehnt, das gibt schon Mut und Kraft, einen eigenen Verlag zu finden – denn in Wahrheit ist nicht das Buch zu schreiben das Schwierigste, sondern einen passenden Verlag zu finden.
Tips: Gibt es andere künstlerische Aktivitäten von Ihnen?
Reichl: Zwischen den Schreibpausen male ich sehr gerne mit Acryl. Es ist eine Leidenschaft von mir, die ich hauptsächlich für Familie und Freunde mache.
Tips: Gibt es noch weitere Projekte für das kommende Jahr?
Reichl: Erfolgreiche Lesungen am 9. Mai in der Bibliothek in Schwertberg und am 8. Juni im Pfarrzentrum Ried in der Riedmark. Natürlich gute Verkaufszahlen für den ersten Band – denn der zweite ist bereits fertig geschrieben und erscheint nächstes Jahr.


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