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RIED/TRAUNKREIS/OÖ. Obwohl die Bandmitglieder von Flut für 80er-Jahre-Nostalgie eigentlich zu jung sind, verschreiben sie sich in Sound und Ästhetik dem polarisierenden Jahrzehnt. Jetzt bringt die Band mit aus Ried im Traunkreis stammendem Schlagzeuger ihre erste EP heraus.

„Mechaniker-Gang“: Flut spielen gekonnt mit 80er-Jahre-Ästhetik. Foto: Flut
„Mechaniker-Gang“: Flut spielen gekonnt mit 80er-Jahre-Ästhetik. Foto: Flut

„Nachtschicht“ heißt das neue Werk der jungen Oberösterreicher, die sich rund um das „Rock im Dorf“-Festival 2015 zu Flut zusammenfanden. Jakob Herber ist der Schlagzeuger, der an der Landesmusikschule Kremsmünster Unterricht hatte, und mittlerweile Computermusik und elektronische Medien in Wien studiert. Auch die anderen Bandmitglieder haben sich in Wien niedergelassen, wo der Kottan-Geist noch in so mancher Gasse zu spüren ist.

Einen Vorgeschmack auf „Nachtschicht“ bot die Single „Linz bei Nacht“, die Flut auch beim heurigen Url Gschnas in Kirchdorf performten. „Der Song selbst ist eigentlich ein Stück bombastischer Synthesizer-Stadionrock, aber düster und morbid; eine Art Liebeserklärung an die Stahlstadt, der zwischen Ars Electronica und Voestalpine ein ebenso widersprüchlicher Charme anhaftet“, erklären Flut.

Ein vielversprechender Vorgeschmack auf die EP (“Extended Play“-Platte) „Nachtschicht“, die am 24. März auf Problembär-Records erscheint.

Weitere Infos zur Band unter: facebook.com/flut.wirsindmusik


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