Unfall mit eingeklemmter Person, keine Rettungsgasse: Feuerwehr blieb im Stau stecken
ORT IM INNKREIS. Freitagabend wurden die Feuerwehren Ort im Innkreis und Antiesenhofen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A8, sieben Kilometer vor der Ausfahrt Suben gerufen. Weil die Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn keine Rettungsgasse gebildet hatten, blieben die Feuerwehrleute aber im Stau stecken.

Die Feuerwehren Suben und St. Marienkirchen bei Schärding wurden nachalarmiert, um den Einsatz zu übernehmen, in der Hoffnung, dass sie die Einsatzstelle ohne Behinderungen erreichen.
„Nach rund zehn Minuten Stillstand in der Rettungsgasse setzt sich aber der Lkw vor uns die benötigten 50 Zentimeter in Bewegung“, berichtet der Einsatzleiter der FF Ort im Innkreis in seinem online Bericht. Die nachalarmierten Wehren St. Marienkirchen und Suben konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen. Wegen der örtlichen Nähe waren die ursprünglich alarmierten Feuerwehren trotz Stau schneller.
Die verunfallte Person befand sich bei der Ankunft der Feuerwehr nicht mehr im Fahrzeug und wurde bereits durch den Notarzt versorgt. Der konnte sich mit seinem kleineren Auto durch den Stau schlängeln.


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