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RIED. Mit etwas weniger Teilnehmern, aber wenigstens ebenso guter Stimmung wie im vorigen Jahr ging am Samstag, 18. Juli, die 2. Innviertel Pride in Ried über die Bühne. Vor der Kundgebung auf dem Messegelände führte die Parade wieder durch die Stadt. 

 (Foto: Horn)
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Die etwa 500 Teilnehmer marschierten gut gelaunt vom Start auf dem Messegelände über den Messe-Kreisverkehr und die Thurnerstraße an der Weberzeile und Team 7 vorbei zurück zum Platz vor dem FIH-Gebäude auf dem Messegelände. Dabei präsentierten sie neben bunter Kleidung und zwei Einhörnern etliche kreative Plakate. 

Bei der Kundgebung vor dem FIH-Gebäude präsentierten Drag Queen und Drag King Lilly Hightower und Eric BigClit, die zeitweise in Stand-up-Comedy-Manier durchs Programm führten, alle an der Pride beteiligten Organisatoren. Aus dem Programm ragten besonders die Auftritte der aus dem Innviertel stammenden Schauspielerin, Poetry Slammerin und Autorin Lou Paulsen sowie der „Zeche Hinterfotzing“ heraus.

Lou Paulsen beeindruckte mit einem sehr emotionalen Text, der mit autobiografischen Grundtönen zeigte, warum Veranstaltungen wie die Pride notwendig sind und was sie für die queere Community, besonders auf dem Land, bedeuten. Damit traf sie exakt den Nerv der Veranstaltung, was auch an den Reaktionen im Publikum abzulesen war; manche hatten Tränen in den Augen. 

Für eine völlig andere, ausgelassene Stimmung sorgte die rein weibliche Zeche Hinterfotzing mit ihren feministischen Gstanzln und frechen Schmähreden. Davon konnte das Publikum kaum genug bekommen. 

Der Auftritt der „Underpaid Billionaires“ wurde dann großteils vom Winde verweht. Sturmböen und heftiger Regen sorgten für ein verfrühtes Ende der Kundgebung und einen früheren Beginn der After-Pride-Party im KuhB:K. Immerhin: Zum Abschluss der Kundgebung war über der Stadt sogar ein Regenbogen zu sehen. 


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