320 Volksschulkinder entdeckten spielerisch den Krankenhausalltag in Ried
RIED. Wie fühlt sich ein Krankenhausaufenthalt an? Wer arbeitet dort? Und was passiert eigentlich in einer Notaufnahme? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten 320 Erstklässler aus 13 Volksschulen des Bezirks Ried beim Projekt „Abenteuer Krankenhaus“ im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern (BHS) Ried.

Gemeinsam mit dem BHS Vinzi-Bär begaben sich die Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Krankenhaus. Der kleine Bär hatte sich bei einem Fahrradunfall verletzt und benötigte die Unterstützung der jungen Besucher. So begleiteten die Kinder ihn von der Aufnahme über die Erstversorgung bis auf die Kinderstation und lernten dabei spielerisch die wichtigsten Stationen eines Krankenhausaufenthalts kennen.
Erlebnisstationen
An verschiedenen Erlebnisstationen konnten die Volksschüler selbst aktiv werden. Sie durften Verbände anlegen, medizinische Geräte kennenlernen, hören wie ein Herz schlägt, Fragen stellen und einen Blick hinter die Kulissen des Krankenhausalltags werfen. Gleichzeitig lernten sie die zahlreichen Berufsgruppen kennen, die täglich Hand in Hand für die Gesundheit der Patienten arbeiten – von Pflegern über Ärzte bis hin zu vielen weiteren Mitarbeitern.
Berührungsängste abbauen
Das Interesse der Kinder war auch im zweiten Jahr des Projekts beeindruckend. Mit großer Neugier stellten sie zahlreiche Fragen und beteiligten sich begeistert an den einzelnen Stationen. Ziel des Projekts ist es, Berührungsängste abzubauen und Kindern die Scheu vor einem möglichen Krankenhausaufenthalt zu nehmen.„Ein Krankenhaus kann auf Kinder zunächst groß, fremd und mitunter auch beängstigend wirken. Mit unserem Projekt möchten wir ihnen altersgerecht vermitteln, wie ein Krankenhaus funktioniert und dass hier Menschen mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Empathie für ihre Patienten arbeiten. Indem die Kinder Abläufe kennenlernen, Fragen stellen und vieles selbst ausprobieren dürfen, bauen sie Berührungsängste ab und entwickeln ein besseres Verständnis für Gesundheit sowie für die medizinische und pflegerische Versorgung. Als Initiator dieses Projekts freut es mich besonders, dass auch im zweiten Jahr so viele Schulen unser Angebot angenommen haben und wir damit einen nachhaltigen Beitrag zur Gesundheitsbildung leisten konnten“ betont Christoph Spann, Bereichsleiter BHS Ried.


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