Brecht-Lesung im KiK mit Maria Hofstätter und Martina Spitzer
RIED. Die bekannten Schauspielerinnen Maria Hofstätter und Martina Spitzer lesen am Dienstag, 20. Jänner, um 20 Uhr im KiK die „Flüchtlingsgespräche“ von Bertolt Brecht.
Bertolt Brecht (1989 – 1956) weiß, worüber er in den „Flüchtlingsgesprächen“ schreibt, denn er war selbst Flüchtling. Sein Text ist scharfsinnig, witzig, tiefsinnig und hochaktuell.
„Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“
Ziffel, der Intellektuelle, und Kalle, der Arbeiter, sind deutsche Emigranten in Helsinki. Sie unterhalten sich mit subtilem Humor und geistreichen Wortspielen über ihre Lage und Themen politischer, philosophischer und religiöser Art.
Die Lesung wird musikalisch umrahmt von Bernie Rothauer (Percussion, Gitarre) und Manfred Wambacher (Saxophon, Klarinette).
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