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RIED. 170 Schüler aus drei Schulen präsentierten die Früchte monatelanger harter Arbeit und Kreativität im Volleydome. Seit September 2023 setzen die HTL Ried, das BORG und das Gymnasium das Klimaschulen-Projekt erfolgreich um.

  1 / 3   Die Schüler erhielten für die Präsentation ihrer Abschlussarbeiten eine Urkunde. (Foto: KEM Inn-Hausruck)

Dieses schulübergreifende Projekt der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Inn-Hausruck wurde vom Klima- und Energiefonds gefördert. Jede Schule erhielt 5.000 Euro für die Umsetzung der Aktivitäten und wurde von der KEM intensiv begleitet und unterstützt.

Die Projekte

Neben dem normalen Schulalltag wurden Altkleider upgecycelt, CO2-Fußabdrücke berechnet und visualisiert, Bodenworkshops durchgeführt und zahlreiche Exkursionen unternommen. Die Veranstaltung im Volleydome bot den Schülern eine Plattform, diese Projekte und Ergebnisse vorzustellen. Zahlreiche Lehrkräfte, die Direktoren der drei teilnehmenden Schulen sowie Bürgermeister und Gemeinderäte aus der gesamten Region waren anwesend, um die Erfolge zu würdigen. Die Veranstaltung wurde mit dem Klimasong „Unsere Welt“ eröffnet, einer Adaption von „Zombie“ von den Cranberries. Die Schüler der 6A des BORG schrieben im Deutschunterricht zwei Klimasongs und studierten sie im Musikunterricht ein. „Das Klimaschulen-Projekt hat unsere Klassengemeinschaft gestärkt – wenn man ein ganzes Jahr an einem solch großen Projekt arbeitet, merkt man, wie viel wir schaffen können, wenn wir zusammenhelfen,“ erzählten zwei Schülerinnen.

Klimafreundliche Lebensmittel und Kleidung

Jede Schule setzte während des Projekts eigene Schwerpunkte. Das BORG und das Gymnasium beschäftigten sich intensiv mit „Fast Fashion“. Workshops mit der Caritas zum Thema „Check your Fashion“ und regelmäßige Repair-Näh-Cafés wurden organisiert und durchgeführt. Das Gymnasium präsentierte die Aktion „Kleidertausch“. Nachhaltige Ernährung, Lebensmittel und ein gesunder Boden waren wichtige Themen für alle Schulen. Die HTL untersuchte den Boden als umwelt- und klimarelevanten Faktor und bereitete im Englisch- und Deutschunterricht Fachreferate zu energietechnischen Themen auf. Ein Herzensprojekt des BORG war die Umgestaltung eines grauen Schulinnenhofs in einen klimafreundlichen Naschgarten, an dem alle Klassen beteiligt waren. Die Schule plant, im nächsten Jahr das Projekt fortzuführen. Alle teilnehmenden Schulen hatten für das Abschlussevent Ausstellungsstücke vorbereitet. Es wurden Kunstwerke aus Müll und die Verwendung von Naturfarben präsentiert. Zudem gab es die Möglichkeit, E-Mobilität – vom E-Mountainbike bis zum E-Auto – von regionalen Anbietern zu testen und hautnah mitzuerleben.

Vernetzung und Zusammenarbeit

Die intensive Vernetzung zwischen den Schulen wurde besonders von den Lehrkräften hervorgehoben. „Es inspiriert und bereichert zu sehen, was an den anderen Schulen im Bereich Klimaschutz passiert. Wir können viel voneinander lernen und der Austausch ist für alle Seiten eine Arbeitserleichterung und Motivation zugleich,“ sind sich Regina Maringer vom BORG, Christian Aichinger vom Gymnasium und Reinhard Humer von der HTL einig. Mit ihrer Leidenschaft und ihrem Einsatz haben die Schüler gezeigt, dass der Klimaschutz in guten Händen ist.


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