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BEZIRK RIED. Eine stattliche Bilanz können die 76 Feuerwehren im Bezirk vorweisen. Sie rückten im letzten Jahr zu 2.960 Gesamteinsätzen aus und leisteten mehr als 532.950 ehrenamtliche Arbeitsstunden im Bezirk Ried.

Bezirks-Feuerwehrkommandant Jürgen Hell (Foto: BFKDO Ried/Bruckbauer)
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Eine beeindruckende Leistungsbilanz über das Einsatzjahr 2024 der Feuerwehren des Bezirkes Ried zog Bezirks-Feuerwehrkommandant Jürgen Hell beim Bezirksfeuerwehrtag in der Rieder Bauernmarkthalle. Neben der Präsentation der Bilanz standen die beiden Themen Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen sowie die mehr als 25-jährige enge Partnerschaft und Kameradschaft mit der Kaserne Ried des Österreichischen Bundesheeres im Fokus. Musikalisch umrahmt wurde der Bezirks-Feuerwehrtag vom Chor „In Puella“ mit Chorleiterin Maria Schmidbauer.

Im Durchschnitt acht Mal pro Tag rückten die 76 Feuerwehren in den 36 Gemeinden des Bezirkes Ried im Jahr 2024 aus und leisteten bei 457 Bränden und 2.512 technischen Hilfeleistungen Unglaubliches. 65 Personen und 63 Tiere konnten durch die rasche Hilfe der Feuerwehr bei den insgesamt 2.969 Einsätzen gerettet werden. Fordernd hingegen die Sommermonate mit Einsatzspitzen, die die knapp 7.000 Freiwilligen mit mehr 532.950 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden auf eine harte Probe stellten.

Auch im Jahr 2024 verging für die Feuerwehren fast kein Tag an dem nicht Verletzte zu retten, eine Unfallstelle zu räumen, ein Brand zu löschen oder Sturm- bzw. Unwetterschäden zu beheben waren. Diese Einsätze sind aber nur die sichtbare Spitze des oft zitierten Eisbergs, wie Bezirks-Feuerwehrkommandant Jürgen Hell weiß: „Schutz und Sicherheit brauchen ein großes Herz und viel Zeit. Knapp zehn Prozent, der halben Million ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden, waren unmittelbar durch Hilfe im Einsatz spürbar. Der Mammutanteil bleibt jedoch weitgehend von der Öffentlichkeit im Hintergrund verborgen.“ Rund zwei Drittel des Stundenaufwandes entfielen auf den Dienstbetrieb, Instandhaltungsmaßnahmen und die Organisation, ein Viertel in die Aus- und Weiterbildung sowie der Rest von zehn Prozent floss in die Jugendarbeit.


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