REICHERSBERG. Bischof Manfred Scheuer verlieh engagierten Christen die Florian- und die Severin-Medaille. Zwei von ihnen kommen aus Reichersberg: Walter Druckenthaner und Irmgard Neumayer.
Die diözesanen Ehrenzeichen sind ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für langjähriges ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement in den Pfarren und darüber hinaus. Sie wurden im Linzer Priesterseminar vergeben.
Medaille für Druckenthaner
Walter Druckenthaner wurde mit der Severin-Medaille geehrt. Der 78-jährige Oberschulrat stammt aus Traunkirchen. Er war zuerst Lehrer in Mehrnbach und ab Ende der 1970er Jahre Direktor in Reichersberg.
Der Vater von drei leiblichen Kindern und einem Pflegekind engagierte sich in vielen Bereichen. Er war etwa Leiter des Kirchenchors und Obmann des Pfarrgemeinderats. Seit 25 Jahren betreut er die Liedertafel. Auch als Lektor, Kantor und Vorbeter ist er aktiv.
Als Schulleiter war es Druckenthaner stets wichtig, den kirchlichen Jahreskreis zu vermitteln. Die Schüler wurden eingeladen, sich gemeinsam mit ihm bei Festen wie Erntedank, Weihnachten, Fronleichnam und der Erstkommunion einzubringen.
Neben der Arbeit in der Pfarre ist er auch in anderen Vereinen sowie in der Flüchtlingsbetreuung tätig. Sein Engagement wurde bereits mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt.
Ehrung für Neumayer
Auch Irmgard Neumayer erhielt die Severin-Medaille. Nach ihrem Studium an der Universität für Bodenkultur arbeitete die heute 67-Jährige bei der Saatbau Linz und übersiedelte mit ihrem Mann nach Reichersberg. Die Mutter dreier Kinder brachte sich und ihre Familie stets in das gesellschaftliche und kirchliche Leben in Reichersberg ein.
33 Jahre war sie Leiterin des Katholischen Bildungswerks Reichersberg, 23 Jahre Regionsbegleiterin für Altheim-Aspach, Reichersberg und Ried. Außerdem war sie lange Zeit Pfarrgemeinderätin und engagierte sich bei der Erstkommunionvorbereitung als Tischmutter. Heute ist sie immer noch als Lektorin und Vorbeterin bei Totenwachen aktiv und ein begeistertes Mitglied der Katholischen Frauenbewegung.
Eines ihrer großen Anliegen ist auch ihr Engagement im Verein „Natur Reichersberg“. Sie wurde daher von der oberösterreichischen Landesregierung zur Konsulentin für Volksbildung und Heimatpflege ernannt.
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