Lea Reisegger aus Lohnsburg freut sich über Kinderschutzpreis
LINZ/LOHNSBURG. Mit dem OÖ Kinderschutzpreis Liberto 2026 wurden erneut junge Menschen ausgezeichnet, die sich kreativ mit Kinderrechten auseinandersetzen. Insgesamt wurden rund 70 Beiträge eingereicht.

Die gemeinsame Initiative von Kinder- und Jugendschutz-Landesrat Martin Winkler und der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ hat sich in den letzten Jahren zu einer fixen Institution entwickelt. Kinder und Jugendliche aus ganz Oberösterreich präsentierten ihre selbst geschriebenen Lieder und machten damit auf die Anliegen junger Menschen aufmerksam. Der Wettbewerb, der bereits zum zweiten Mal als Songcontest stattfand, bietet Kindern und Jugendlichen bis 21 Jahren die Möglichkeit, ihre Gedanken zu Schutz, Mitbestimmung und Gleichberechtigung musikalisch auszudrücken. „Der Kinderrechte-Songcontest gibt den Kindern und Jugendlichen eine starke Stimme und ihre Songs treffen mitten ins Herz“, so die Kinder- und Jugendanwältin Christine Winkler-Kirchberger. Die sechs besten Beiträge wurden mit einer Liberto-Statue, 1.500 Euro Preisgeld und weiteren Förderpreisen ausgezeichnet.
Musikalisches Multitalent
Den Liberto in der Kategorie Rising Stars holte sich Lea Reisegger aus Lohnsburg. Sie singt und begleitet sich selbst am Klavier und auf der Violine. Mit ihrer Balade „Diese Welt wird auch mal uns‘re sein“, richtet die 21-jährige einen Appell an alle Erwachsenen, Kinder und Jugendliche ernst zu nehmen und fordert Mitsprache, Respekt und Aufmerksamkeit für die Perspektiven junger Menschen. Denn, so singt sie: „Wir sind ja noch jung, und viel zu klein! – Doch diese Welt wird auch mal unsre sein.“


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