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RIED IM INNKREIS. Seit fünf Runden sieglos ist die SV Josko Ried. Gegen Tabellennachbar Altach verloren die Innviertler zum ersten Mal seit fast zehn Jahren eine Heimpartie.

Ried (vo. Gernot Trauner) verlor daheim gegen Tabellennachbar Altach. Foto: GEPA
Ried (vo. Gernot Trauner) verlor daheim gegen Tabellennachbar Altach. Foto: GEPA

Spielentscheidend waren bereits in der ersten Hälfte zwei Standardsituationen. Patrick Salomon versenkte einen Freistoß (17.), nur zwölf Minuten später besorgte Hannes Aigner per Kopf nach einem Eckball den Endstand.

Drei Aluminiumtreffer

Die Heimischen kamen nie richtig auf Touren, mussten bei drei Aluminiumtreffern aber auch eine gehörige Portion Pech verdauen. Clemens Walch (44.) und Albert Prada (49.) scheiterten mit Freistößen an der Torumrandung, Daniel Sikorsi in der Schlussphase aus dem Spiel heraus.

Die 3000 Zuschauer in der Keine Sorgen Arena hatten aber nie wirklich das Gefühl, dass Ried die Partie noch drehen könnte. „Altach war effektiver und kompromissloser in den Zweikämpfen“, gibt Kapitän und Torhüter Thomas Gebauer zu. Nachsatz: „Natürlich müssen wir uns Gedanken machen, warum es nicht funktionierte.“ Klare Worte nach der fünften Nullnummer im 13. Saison-Heimspiel fand auch Cheftrainer Paul Gludovatz. „Spielerisch waren wir nach dem 0:2 überfordert, das hatten wir so noch nicht. Die Qualitäten des Gegners waren diesmal höher einzuschätzen als unsere. Aber es wird nicht nur dieses Spiel über den Abstieg entscheiden.“ Die Zahl jener Klubs, die um den Verbleib in der höchsten österreichischen Spielklasse zittern müssen, ist mit den Ergebnissen in der letzten Runde des dritten Meisterschaftsviertels aber kleiner geworden. Aufsteiger Mattersburg und Admira Wacker Mödling sind durch, Sturm Graz zu stark, als das noch etwas anbrennen könnte. Bleiben der Wolfsberger AC, Altach, das aktuelle Tabellenschlusslicht Grödig und eben die SV Ried.

Gegner Rapid ist angezählt

Zum zweiten Mal in Folge Heimrecht hat die SV Josko Ried im letzten Match vor der zweiwöchigen Länderspielpause. Mit einem 0:4 gegen die Admira kassierte Gegner Rapid Wien zuletzt die höchste Meisterschafts-Heimschlappe seit September 2007. Anpfiff des Duells gegen den Rekordmeister ist am kommenden Sonntag, 20. März, um 16.30 Uhr. www.svried.at


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