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Den Kopf gerade noch aus der Schlinge zog die SV Guntamatic Ried in der Heimpartie gegen Tabellenschlusslicht Mattersburg. Nach frühem Rückstand drehten die Gastgeber die Partie in der Schlussviertelstunde um und gewannen noch 2:1.

Rieds Thomas Bergmann, links im Duell mit Thorsten Röcher, setzte einen Freistoß an die Querlatte. Foto: GEPA

Vor der Minusrekord-Kulisse von nur 2340 Zuschauern schoss Patrick Bürger die Burgenländer bereits in der fünften Minute in Führung. Zu allem Überdruss setzte Thomas Bergmann einen Freistoß nur an die Querlatte und Mathias Honsak musste mit einem Jochbeinbruch zur Pause in der Kabine bleiben.

Sehenswertes Ausgleichstor

Der für ihn aufgebotene Patrick Möschl bedankte sich auf seine Weise und traf mit einem traumhaften Schuss ins lange Eck zum Ausgleich (79.). „Im Training versuche ich das oft, aber damit es im Spiel so passt, gehört auch etwas Glück“, gibt der 23-jährige gebürtige Saalfeldener zu. Nach Gelb-Rot für Sven Sprangler wegen Unsportlichkeit hatte die Vastic-Truppe zu diesem Zeitpunkt nur mehr zehn Mann auf dem Platz.

Die Mannschaft von Cheftrainer Christian Benbennek hatte noch nicht genug und ging mit einer elanvollen Schlussoffensive noch erfolgreich auf den so wichtigen sechsten vollen Saisonerfolg los.

Florian Templ ließ Sitzer aus

Nachdem der ehemalige LASK-Kicker Florian Templ eine Riesenmöglichkeit auf die neuerliche Mattersburger Führung ausließ, fasste SVR-Abwehrchef Thomas Reifeltshammer nach  einer unübersichtlichen Situation im Gästestrafraum den Entschluss, das Spielgerät zur Entscheidung unhaltbar für Torhüter Markus Kuster ins gegnerische Gehäuse zu ballern (88.).

„In allen Werten besser“

Nach sechs Niederlagen und nur einem Sieg in sieben Partien fand die SVR also ausgerechnet im „Sechs-Punkte-Spiel“ den Weg zurück in die Erfolgsspur. „Wir waren in allen statistischen Werten besser, auch wenn man das im Spiel gar nicht so gesehen hat. Wir bemerkten, dass die Zuschauer unruhig wurden. Damit nicht alle zappeln, muss ich als Trainer ruhig bleiben“, erklärt Christian Benbennek. 

Elf Treffer in zwei Duellen

Im vorletzten Spiel des Jahrs muss die SV Guntamatic Ried zum dritten Mal in der laufenden Meisterschaft gegen den österreichischen Rekordmeister Rapid bestehen (So., 11. Dezember, 14 Uhr, Allianz Stadion Hütteldorf). Die bisherigen zwei Saisonduelle hatten es in sich. Im ersten triumphierte Grün-Weiß mit 5:0, im zweiten drehten die Innviertler den Spieß um und setzten sich auf heimischem Boden klar mit 4:2 durch. www.svried.at


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