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RIED/INNKREIS. Dieser Punkteverlust wird als besonders unnötiger in die Bundesligageschichte der SV Guntamatic Ried eingehen. In der Schlussphase in komfortabler Situation, vergeigten die Innviertler eine 1:0-Führung gegen den Wolfsberger AC und mussten sich mit einem 1:1 begnügen.

Kopfweh-Abend: Özgur Özdemir scheiterte vom Elfmeterpunkt an Alexander Kofler, traf aber zum Endstand ins eigene Gehäuse. Foto: GEPA

Nach der Führung durch Orhan Ademi (29.) und einen Aluminiumtreffer von Joachim Standfest war die erste Hälfte auch schon wieder vorbei. Nach vergebenen Möglichkeiten von Möschl, Trauner und Ademi so richtig interessant wurde es erst ab der 72. Minute und Gelb-Rot für Boris Hüttenbrenner.

Waschechtes „Steirertor“

Zum großen Pechvogel vor den knapp 4000 Fans in der Keine Sorgen Arena mutierte Defensivmann Özgur Özdemir. Erst scheiterte der 22-Jährige mit einem Elfmeter an Torhüter Alexander Kofler (77.), um zehn Minuten später auch beim Ausgleich zum Endstand eine tragende Rolle zu spielen. Seinen Rückpass konnte Reuf Durakovic nicht „bändigen“, der Ball suchte sich den Weg zwischen die Beine des Torhüters und kullerte seelenruhig ins SVR-Gehäuse. „Wenn ich den Elfmeter verwandle, ist die Sache gegessen. Das nehme ich auf meine Kappe“, war Özdemir als Einser-Strafstoßschütze vorgesehen. Spielbilanz von Cheftrainer Lassaad Chabbi: „Im Großen und Ganzen spielten wir gut. In der Schlussphase waren wir uns wohl zu sicher, da passieren Fehler.“ Zusatz von Gernot Trauner: „Das war ganz bitter. Es kann auch nicht sein, dass wir so viele Chancen vergeben.“

Noch nicht angeschrieben

Den sechstletzten Versuch in der zu Ende gehenden Meisterschaft, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen, muss die SV Guntamatic Ried ausgerechnet beim regierenden und neuen Meister Red Bull Salzburg starten (Samstag, 29. April, 18.30 Uhr). Zumindest statistisch gesehen erscheint ein Punktgewinn für den Tabellenletzten höchst unwahrscheinlich. In allen drei Saisonduellen setzte sich der Favorit aus der „Mozartstadt“ durch (2:0, 1:0, 6:1).

http://www.svried.at/


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