Platz zwei für die Rieder Tennis-Damen

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Mit der Finalteilnahme haben die Damen des UTC Fischer Ried das Saisonziel übertroffen. (Foto: UTC Fischer Ried)
Mit der Finalteilnahme haben die Damen des UTC Fischer Ried das Saisonziel übertroffen. (Foto: UTC Fischer Ried)
Walter Horn Walter Horn, Tips Redaktion, 14.09.2021 11:49 Uhr

RIED. Die Tennisdamen des UTC Fischer Ried beenden die ÖTV-Bundesliga auf Platz zwei. Nach Platz zwei in der Gruppenphase und einem überragenden Play-Off Sieg gegen den Klagenfurter LC hatten sie sich heuer erstmals für das Final4-Turnier der ÖTV-Bundesliga in Tulln qualifiziert. Dort mussten sie sich erst im Finale dem Serienmeister Original Kornspitz Team OÖ Steyr geschlagen geben.

Im Halbfinale gegen den Grazer Parkclub machten sie von Beginn an klar, dass sie ins Finale wollten. Die Steirerinnen wurden von den UTC-Powergirls regelrecht überrollt.

Adriana Rajkovic und Nadja Ramskogler brachten die UTC-Girls mit glatten Zwei-Satz-Siegen in Front. Im eigentlichen Spitzenspiel der Topgesetzten beider Teams kam es zur Neuauflage des Finales der Österreichischen Staatsmeisterschaften. Durch die verletzungsbedingte Aufgabe der Grazerin Yvonne Neuwirth wurden nur zwei Punkte gespielt und Rieds Sinja Kraus brachte ihr Team mit 3:0 in Front.

Mit dieser Führung im Rücken überzeugte Livia Kraus gegen Lisa-Maria Moser und fixierte mit einem umkämpften 6:1, 6:3-Sieg den erstmaligen Finaleinzug des UTC Fischer Ried, der im letzten Match mit einem 6:3 w.o.-Sieg durch Karina Hofbauer noch durch einem 5:0 Sieg gekrönt wurde.Wegen der 5:0-Match-Führung und des KO-Modus im Final4 wurden die beiden Doppel nicht mehr gespielt.

Finale

Das Bundesliga-Endspiel am Sonntag, 12. September, war das Oberösterreich-Derby UTC Fischer Ried vs. Original Kornspitz Team OÖ. Die Steyrerinnen setzten sich im Halbfinale 5:0 gegen den TC Bakl Weigelsdorf durch und galten im Finale als der glasklare Favorit.

Im Spiel der Top-Gesetzten kam es zum Duell zwischen Sinja Kraus und Reka-Luca Jani aus Ungarn. Rieds Nummer 1 (die aktuelle Nummer 465 der Damenweltrangliste) führte in beiden Sätzen jeweils mit 4:1, unterlag der routinierten Ungarin (aktuelle Nr. 191 im WTA-Ranking) aber dennoch mit 5:7 und 4:6.

In Partie der Zweitgesetzten besiegte die deutsche Kornspitz-Legionärin Anna Zaja (aktuell WTA 322) Rieds Nadja Ramskogler mit 6:0 und 6:3. Auf Position 3 kam es zum Duell zwischen Österreichs Billie-Jean-King-Cup-Spielerin Melanie Klaffner (WTA 541) und der in München lebenden Ried-Legionärin Adriana Rajkovic (CRO, WTA 1151). Rajkovic startete furios und holte den ersten Satz mit 6:1. Im zweiten servierte sie bei 5:4 aufs Match, muss sich schlussendlich aber der Routine von Klaffner beugen, die durch taktische Umstellungen das extrem spannende Match drehen konnte und 1:6, 7:5 und 10:5 im Match-Tie-Break siegte.Ein furiose und fehlerfrei aufspielende Betina Stummer ließ im Duell zweier ehemaliger Trainingskolleginnen gegen Rieds Sylvie Zünd nichts anbrennen und holt mit einem glatten Zwei-Satz-Sieg den vorentscheidenden vierten Punkt und sichert dem Kornspitz Team OÖ somit den erneuten Staatsmeistertitel. Im Dead-Rubber holte Livia Kraus, angefeuert von all ihren Teamkolleginnen, den Ehrenpunkt für Ried und besiegte Nachwuchshoffnung Daniela Glanzer 6:4, 6:1.

Weil das Match mit 4:1 entschieden war, wurden auch hier die Doppel nicht mehr gespielt.

Stimmen

 

UTC-Sportchef Florian Reiter: „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir ins Final4 wollen – das haben wir geschafft. Überhaupt im Finale stehen zu dürfen, war die Belohnung für eine großartige Saison. Wir müssen neidlos anerkennen, dass wir budgetär und sportlich noch nicht mit dem Serienmeister vom Kornspitz Team mithalten können. Wir haben eine junge Mannschaft, unser Altersdurchschnitt im Finale lag bei bei 21,4 Jahren, der vom Kornspitz Team bei 29,4. Daher bin ich überzeugt, dass wir mit dieser Mannschaft auch künftig in der Titelentscheidung mitmischen können, vor allem da die Mannschaft mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nahezu unverändert bleiben wird.“

Livia Kraus: „Unser gesamtes Team ist beim Gesamtscore von 0:4 zu meinem Match gekommen und hat mich supportet. Das zeichnet uns als Mannschaft aus, wir gewinnen als Team und verlieren als solches. Das ist nicht überall selbstverständlich. Natürlich sind wir traurig, dass es nicht zum Titel gereicht hat. Ich freue mich schon jetzt auf 2022!“ Sinja Kraus: „Die Niederlage heute war meine erste in der Bundesliga in dieser Saison. Klar hätte ich gerne auf Position 1 alles gewonnen. Wir werden aber auch nächstes Jahr wieder angreifen. Ich bin glücklich, für den UTC Ried und in diesem Team zu spielen.“ Arabella Koller: „Verletzungsbedingt im Finale nicht dabei sein zu können, tut natürlich weh. Umso motivierter bin ich aber schon jetzt für die kommende Saison. Wir wollen und werden wieder voll angreifen.“

 

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