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UTC-Damen stehen wieder im Halbfinale der Tennis-Bundesliga

Walter Horn, 03.06.2024 08:15

RIED. So langsam wird es zur Gewohnheit: Die „Powergirls“ des UTC Fischer Ried haben sich wieder für das „Final Four“ der Tennis-Bundesliga qualifiziert.

Trotz einiger Ausfälle gewannen die UTC-Damen ihre Gruppe. (Foto: Johanna Reiter)
Trotz einiger Ausfälle gewannen die UTC-Damen ihre Gruppe. (Foto: Johanna Reiter)

In der extrem guten Gruppe B holten sie sich mit drei Siegen und einer Niederlage den Gruppensieg.

Nach der spielfreien ersten Runde standen zu Pfingsten die beiden „Kracher“ beim Grazer Parkclub um dem Klagenfurter Leichtathletik Club an die Duelle mit den vermeintlichen Mitfavoriten um den Aufstieg.

Knappe Niederlage in Graz

Die UTC-Ried-Girls fuhren ohne großartige Erwartungen nach Graz, denn vor der Saison hatte der Verletzungsteufel zugeschlagen: mit Sinja Kraus, Silvia Ambrosio, Tijana Zlatanovic und Theresa Stabauer fielen vier Damen aus dem 15 Frauen starken Kader für die Gruppenphase aus.

Dennoch gab es in Graz den ersten Kraftakt einer tollen Gruppenphase. Mit drei Einzelsiegen (alle im Match-Tiebreak) ging es mit einer 3:2 Führung in die Doppel. Dort konnten der GPC allerdings das Match drehen, Ried unterlag denkbar knapp mit 3:4.

Knapper Sieg in Klagenfurt

Damit war in Klagenfurt Verlieren verboten. Und wiederum bewiesen die Powergirls mentale Stärke. Nadja Ramskogler dreht im Match-Tiebreak ein 0:7 und konnte beim Stand von 5:9 vier Matchbälle en suite entschärfen, um mit 11:9 zu triumphieren. Weil das Einser-Doppel Papadakis / Koller die WTA Doppelpaarung des KLC entzauberte, siegte der UTC mit 4:3.

Gruppensieg

Die beiden Heimspiele gegen den 1. Klosterneuburger TV und gegen den TC Kitzbühel wurden jeweils mit 6:1 gewonnen.

Damit sicherten sich die Riederinnen mit neun Punkten den Gruppensieg vor Graz und Klagenfurt, mit jeweils acht Zählern.

In der Tennis-Bundesliga erhalten die Teams für einen 7:0- oder 6:1-Sieg drei Punkte, für ein 5:2 oder 4:3 zwei Punkte, und für ein 3:4 oder 2:5 auch noch einen Punkt.

„Mentalitätsmonster“

UTC-Sportchef Florian Reiter: „Alle eingesetzten Mädels haben in allen vier Gruppenspielen überragend gespielt. Im Fußball würden man sagen, dieses Team ist ein Mentalitätsmonster.“


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