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SV Ried vor ihrem elften Cup-Halbfinale: „Wir nehmen unsere Rolle als Underdog gerne an“

Walter Horn, 03.03.2026 20:20

RIED. Die SV Oberbank Ried ist ein Cup-Spezialist. Der Verein hat den Bewerb zweimal gewonnen und stand insgesamt viermal im Finale sowie elfmal im Semifinale. Das Spiel am Mittwoch, 4. März, um 20.30 Uhr gegen den Lask ist mit 7.336 Zuschauern bereits ausverkauft. 

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

1998 unter Klaus Roitinger und 2011 unter Paul Gludovatz kehrten die Schwarz-Grünen mit dem Pokal nach Ried zurück. 2012 und 2022 gab es Final-Niederlagen gegen RB Salzburg. Auf den Lask trifft die SVR im Cup zum fünften Mal. Viermal kam bisher Schwarz-Grün weiter, einmal Schwarz-Weiß. 

„Die Rollen sind vor der Partie klar verteilt“

SVR-Cheftrainer Maximilian Senft betont die Rollenverteilung bei diesem Match: „Unsere Jungs haben sich dieses Cup-Highlight wirklich verdient. Ohne Gegentor und mit einem 3:0-Sieg gegen Rapid im Viertelfinale stehen wir nun vor der letzten großen Hürde am Weg nach Klagenfurt. Die Rollen sind vor der Partie klar verteilt und wir nehmen unsere Rolle als Underdog gerne an. Wir wissen um unsere Stärken und wollen den LASK über die volle Distanz fordern und schlussendlich besiegen.“ 

Personell kam Senft aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler sind einsatzbereit. 

„Unser Spiel durchziehen“

Nur zwei Spieler aus dem aktuellen Kader waren beim letzten Cupfinale der SV Ried 2022 dabei: Ante Bajic und Philipp Pomer, der sich erinnert: „Ich habe an den Cup sehr gute Erinnerungen. Das Finale gegen Salzburg hat damals so eine Euphorie in der Stadt und bei den Fans ausgelöst. Ich freue mich deshalb schon sehr auf das Spiel gegen den Lask. Wir werden alles dafür tun, dass wir diese Euphorie erneut auslösen können. Wir haben beim letzten Heimspiel gegen den LASK gezeigt, dass wir für diese Mannschaft eine große Gefahr sein können. Wichtig wird sein, dass wir unser Spiel durchziehen und versuchen, frei aufzuspielen.“

Der Weg ins Finale

Die SV Oberbank Ried setzte sich in der ersten Cup-Runde am 25. Juli in Parndorf klar mit 5:0 durch. In der zweiten Runde war Ried am 26. August „auswärts“ im Klaus-Roitinger-Stadion in Ried gegen Gurten mit 1:0 erfolgreich. Den Aufstieg in das Viertelfinale fixierte Ried am 29. Oktober mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung auswärts bei Schwarz-Weiß Bregenz. Im Viertelfinale warf Ried am 31. Jänner zuhause Rapid mit 3:0 aus dem Bewerb.

Der Lask siegte in der ersten Runde auswärts beim Wiener Sport-Club mit 4:0. In der zweiten Runde folgte ein 2:0 auswärts in Horn, in Runde drei gewannen die Linzer auswärts bei Stripfing ebenfalls mit 2:0. Den Aufstieg ins Halbfinale fixierte der Lask mit einem 3:2-Heimsieg gegen Blau-Weiß Linz.

Direkter Vergleich

Von den bisher vier Cup-Begegnungen hat die SV Ried nur die erste verloren: in der Saison 2001/02 zuhause mit 1:2. Danach gab es drei Rieder Siege: im Achtelfinale 2010/11 auswärts 1:0, im Viertelfinale 2012/13 zuhause mit 2:1 nach Verlängerung und im Achtelfinale 2017/18 am 24. Oktober 2017 mit 4:1.

In den bisher 50 Bundesliga-Begegnungen führt die SV Ried bei 16 Unentschieden mit 19 zu 15 Siegen und einer Tordifferenz von 62:56.


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