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RIED. Im fünften Bundesliga Finalspiel der Best-of-Seven-Serie am Dienstag, 28. April, mussten sich die UVC McDonald’s Ried der starken Mannschaft des TSV Raiffeisen Hartberg geschlagen geben. Damit dürfen sich die Steirer verdient Meister nennen. Aber die Rieder sind Vizemeister.

Die Rieder Volleyballer freuen sich über ihren Erfolg. (Foto: UVC Ried)
Die Rieder Volleyballer freuen sich über ihren Erfolg. (Foto: UVC Ried)

Denn der Vizemeistertitel ist weit mehr als nur ein sportlicher Erfolg. Er ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Entwicklung, die vor der Saison kaum jemand für möglich gehalten hätte. Wer hätte gedacht, dass sich die Innviertler am Ende als zweitbestes Team Österreichs bezeichnen dürfen? Für den Verein selbst – und darüber hinaus für das gesamte Bundesland Oberösterreich – ist dieser Erfolg historisch. Noch nie zuvor stand ein Männerteam aus Oberösterreich im Finale der 1. Volleyball-Bundesliga.

Cheftrainer Siller brachte diese Entwicklung bereits nach dem ersten Sieg in der Finalserie treffend auf den Punkt: „Wenn ich die Saison zusammenfassen müsste, dann so: Wir sind nach jedem kleinen Problem, das wir aufgrund von Verletzungen hatten, immer besser geworden.“ Worte, die die Mentalität dieser Mannschaft perfekt widerspiegeln.

Auch Obmann Roman Lutz fand nach dem Finalspiel emotionale Worte: „Die Mannschaft ist über die gesamte Saison hinweg eng zusammengewachsen und hat sich im Playoff von Spiel zu Spiel gesteigert. Jetzt darf gefeiert werden. Wir sind alle unfassbar stolz auf das Team, und ich bedanke mich bei allen, die über viele Jahre hinweg so hart gearbeitet und diesen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht haben.“

Und tatsächlich überwiegt in Ried trotz der knappen Finalniederlage das Positive. Der Vizemeistertitel ist nicht nur ein Meilenstein, sondern auch ein Signal. Der UVC McDonald’s Ried hat sich endgültig in der österreichischen Volleyball-Spitze etabliert. Diese Saison war kein Zufall, sondern das Resultat kontinuierlicher Arbeit, Leidenschaft und eines starken Teamgeists.


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