Wintersteiger peilt 200 Millionen Euro Umsatz an
RIED. Die internationale Maschinen- und Anlagenbaugruppe kehrt mit ihren Ergebniszahlen 2021 zurück zu Wachstum und Gewinn. „2020 war hart, 2021 besser und 2022 wird richtig gut“, mit diesen Worten empfing der Wintersteiger Vorstand seine Mitarbeiter beim hybriden Town Hall Meeting, dem rund 500 Kollegen vor Ort und weitere 600 an den weltweiten Standorten per Livestream beiwohnten.

Nach einem Vorsteuerverlust 2020 von knapp 10 Millionen Euro und einem Umsatzeinbruch von 26 Prozent ist die Unternehmensgruppe 2021 wieder auf Wachstumspfad und weist einen Konzernumsatz von 168 Millionen Euro sowie einen Vorsteuergewinn von 6 Millionen Euro aus. „Es ist wichtig zu betonen, dass unser Cash Flow sowie unser EBITDA auch in der Krise stets positiv waren“, betont Finanzvorstand Harold Kostka und CEO Florestan von Boxberg ist überzeugt, dass Wintersteiger trotz gegenwärtiger Beschaffungskrise im laufenden Jahr den Corona-Knick endgültig überwindet und erstmals die 200 Millionen Euro Umsatzgrenze überspringen wird.
Strategische Ausrichtung
2022 wird Wintersteiger mit rund 50 Millionen Euro Umsatz pro Division (Sports, Seedmech, Woodtech, Metals) eine Größe erreichen, die mehr Eigenständigkeit zulässt. Mit diesem Argument kündigte der Vorstand die Ausgründung der vier Divisions in eigenständige Gesellschaften, einer Produktions- und Supply Chain GmbH und die Bildung einer strategischen Holding als großes Projekt für das laufende Jahr an. „Damit wird es uns in den Divisions gelingen, noch mehr Fokus auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu richten und in der Produktionsfirma eine noch klarere Ausrichtung auf die Industrialisierung unserer Produkte voranzutreiben.“


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