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RIED. Trotz angespannter oder unterbrochener Lieferketten, Materialknappheit, Inflation und Ukrainekrieg: Die Arbeitsmarktzahlen im Bezirk Ried sind hervorragend.

Klaus Jagereder, Leiter des AMS Ried (Foto: AMS)
Klaus Jagereder, Leiter des AMS Ried (Foto: AMS)

Ende März waren 825 Personen (377 Frauen, 448 Männer) im Bezirk Ried arbeitslos gemeldet – das entspricht einer Quote von 2,9 Prozent. „Das gab es Ende März noch nie!“, sagt der Rieder AMS-Leiter Klaus Jagereder.

Ried liegt mit diesem Wert – wie üblich – deutlich unter den Zahlen von Oberösterreich (3,8 Prozent) und ganz Österreich (6,3 Prozent). Im Februar betrug die Arbeitslosenquote im Bezirk noch 3,9 Prozent, vor einem Jahr waren es noch 4,9 Prozent.

Den 825 Arbeit Suchenden (dazu kommen noch 400 Personen in Schulungen) stehen fast 2.400 gemeldete Stellenangebote gegenüber – mehr als doppelt so viel wie in den letzten beiden Jahren. Das Gute an dieser Situation: Arbeitsuchende hatten kaum einmal so gute Chancen, einen Job zu finden; das Schlechte: Unternehmen haben teilweise enorme Schwierigkeiten, dringend benötigte Arbeitskräfte zu finden.

Die Zahl der gemeldeten freien Lehrstellen, die normalerweise von Jänner bis März um etwa zehn Prozent sinkt, ist auf dem höchsten Niveau seit Jahren gleich geblieben und ist fünf Mal so hoch wie die Zahl der vorgemerkten Lehrstellensuchenden.


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