FACC steigert Ergebnis und Umsatz im ersten Quartal 2026
RIED. Die FACC AG setzt ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2026 fort und konnte im ersten Quartal sowohl Umsatz als auch Ergebnis signifikant steigern. Der Umsatz erhöhte sich um 11,8 Prozent auf 258,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 231 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) wurde mit 9,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Alle Divisionen entwickelten sich positiv. Der Personalstand wuchs auf 4.017 Vollzeitäquivalente.

Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt das Marktumfeld dynamisch. Herausfordernd bleiben die Verwerfungen in internationalen Lieferketten sowie hohe Material- und Personalkosten. Der seit Ende Februar andauernde Konflikt im Iran führte zudem im 1. Quartal zu einem erhöhten Abstimmungsbedarf mit den weltweiten Kunden – notwendige Anpassungen waren aber im Rahmen der Erwartungen des FACC-Managements zur Unternehmensentwicklung für das Geschäftsjahr 2026.
FACC setzt strategische Meilensteine
Neben der erfolgreichen operativen Entwicklung setzte FACC im 1. Quartal 2026 mehrere strategische Highlights. Dazu zählt insbesondere die Entscheidung zum Ausbau der Produktionskapazitäten in Oberösterreich mit der Errichtung eines neuen Werks. Das Investitionsvolumen beträgt rund 120 Millionen Euro.
Darüber hinaus konnte FACC einen neuen Kabinenauftrag des brasilianischen Flugzeugherstellers Embraer gewinnen und damit die bestehende Partnerschaft weiter ausbauen. Zusätzlich wurde FACC von Embraer zum dritten Mal in Folge als „Supplier of the Year“ ausgezeichnet.
Zivile Luftfahrtindustrie bleibt auf Wachstumskurs
Die globale Luftfahrtindustrie zeigt sich auch 2026 insgesamt robust. Die anhaltend hohe Nachfrage mit einem weltweiten Order-Backlog von über 17.700 bestellten Flugzeugen führt zu steigenden Produktionsraten bei den Herstellern und unterstützt die positive Entwicklung über alle wesentlichen Programme hinweg. Insbesondere das Kurz- und Mittelstreckensegment sowie steigende Raten bei Langstreckenplattformen treiben das Wachstum der gesamten Branche.
Effizienzsteigerungsprogramm CORE zeigt Wirkung
Die Umsetzung des Effizienzsteigerungsprogramms CORE, das seit Herbst 2024 implementiert wird, zeigt deutliche Fortschritte. Die EBIT-Marge verbesserte sich im 1. Quartal von 1,9 Prozent auf 3,7 Prozent. Gleichzeitig konnte der Personalaufbau effizient gesteuert werden – die Umsätze steigen deutlich stärker als der Aufbau an Mitarbeiter im operativen Bereich.
Auch die finanzielle Position des Konzerns entwickelte sich planmäßig positiv: Eine gestärkte Eigenkapitalquote, eine reduzierte Nettoverschuldung sowie ein positiver operativer Cashflow erhöhen die finanzielle Flexibilität und schaffen eine stabile Grundlage für zukünftiges Wachstum.
FACC erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum in der Bandbreite von fünf bis 15 Prozent sowie eine weitere Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBIT).

