Derbytime in Riedau: Hebertinger-Elf empfängt das Schlusslicht aus Kallham
RIEDAU. Am Sonntag, 23. September findet in der Allianz-Pramtal-Arena das Derby zwischen Riedau und Kallham statt. Während sich der Aufsteiger aus Riedau über einen guten Saisonstart in der 1. Klasse Nordwest freuen darf, sind die Hausruckviertler bisher punktelos und bekleiden das Tabellenende. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Besonders der Druck auf die Kallhamer, welche von Markus Till trainiert werden, steigt von Spiel zu Spiel. Immerhin beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz bereits fünf Punkte. „Natürlich sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden. Wir müssen schauen, dass wir schleunigst Punkte holen um nicht den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu verlieren“, so Markus Till, für welchen das Derby gegen Riedau ein Besonderes ist: Immerhin war der ehemalige Stürmer und Übungsleiter des SK Schärding sowohl als Trainer als auch als Spieler für die Riedauer aktiv. „Als Spieler hatte ich in Riedau eine tolle Zeit, welche mit dem Sieg des Innviertler-Cups gekrönt wurde. Als Trainer lief es leider nicht nach Wunsch“, meint Till, welchem der Ernst der Lage seiner Mannschaft bewusst ist: „Natürlich weiß ich wie das Geschäft läuft. Wenn du als Trainer erfolglos bist, dann stehst du automatisch in der Kritik. Man darf jedoch nicht vergessen, dass vor der Saison einige Stammkräfte den Verein verlassen haben. Im Gegenzug haben wir einige junge Spieler aus der Region verpflichtet, die jedoch noch etwas Zeit benötigen um sich an die Liga zu gewöhnen. „
Starke Riedauer
Während die Hausruckviertler noch punktelos sind, rangiert die Elf von Trainer Helmut Hebertinger mit neun Punkten auf Rang fünf. „Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Die Jungs geben Gas und entwickeln sich prächtig“, berichtet Udo Niemetz, Sektionsleiter des SV Riedau. Obwohl seine Mannschaft aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs mit breiter Brust in das Derby gehen wird, warnt Niemetz vor Überheblichkeit. „Mit Kallham kommt eine gute Mannschaft mit einem guten Trainer zu uns. Sie sind viel stärker als ihr derzeitiger Tabellenplatz“, informiert Niemetz, welcher hinzufügt : „Jede Serie reißt irgendwann. Wir hoffen natürlich, dass die Niederlagenserie von Kallham nicht am Sonntag unterbrochen wird.“


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