Die Wildschwein-Population in der Region ging stark zurück
BEZIRK ROHRBACH. Während in den vergangenen Jahren die Zahl der Wildschweine in manchen Regionen des Bezirks stark anstiegen, ist nun ein starker Rückgang zu beobachten.

Von Wildschweinen umgeackerte Wiesen und ein starker Anstieg der Population aufgrund der raschen Vermehrung waren bei einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Schwarzwild im Jahr 2015 noch die prägenden Themen. Vor allem in der Gegend um Schönegg und der Donauleiten waren die Tiere stark verbreitet. Jetzt – so scheint es – ist die Zahl der Wildschweine im Bezirk stark zurückgegangen, wie es Bezirksjägermeister Hieronymus Spanocchi auf den Punkt bringt. „Warum, darüber kann man derzeit nur spekulieren“, sagt er dazu.Dass das ein landesweites Phänomen ist, weiß Christopher Böck vom Landesjagdverband. Auch die von Wildschweinen verursachten Flurschäden gingen zurück. Böck glaubt, dass ein Kälteeinbruch Ende April dieses Jahres den Frischlingsbestand deutlich dezimiert hat.
Schweinepest wird ausgeschlossen
Außerdem, so Böck weiter, haben die Jäger in sogenannten „Wildschwein-Problemzonen“ gute Arbeit geleistet und den Bestand der Tiere reduziert. Dass die Tiere an einer Schweinepest gestorben wären, sei nicht bekannt. Auch Untersuchungen haben darauf keine Hinweise ergeben. Fakt ist aber, dass derzeit im osteuropäischen Raum die afrikanische Schweinepest grassiert. „Wir haben die Jäger, die Ausflüge dorthin ma-chen sensibilisiert“, sagt Böck.


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