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BEZIRK. Wenn dieser Tage die Temperaturen wieder über 30 Grad klettern, kann dies auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Zivilschutz-Bezirksleiter Valentin Pühringer rät bei dieser Hitzewelle zum Selbstschutz, um einen kühlen Kopf zu bewahren.

Bei der momentanen Hitze tut Abkühlung gut. Foto: Weihbold
Bei der momentanen Hitze tut Abkühlung gut. Foto: Weihbold

Der Hitzeschutz beginnt schon beim Essen: Leichte Nahrung mit viel Gemüse und Früchten ist am besten, rät Pühringer. Dazu viel trinken – aber keine stark gesüßten oder alkoholischen Getränke. Vor allem zur Mittagszeit sollte man sich nicht im Freien aufhalten und Abkühlung in abgedunkelten Räumen suchen. Hilfreich sind auch kalte Umschläge, das Erfrischen von Stirn und Nacken mehrmals täglich bzw. eine kühle, aber nicht zu kalte Dusche.

Direkte Sonneneinstrahlung auf den Körper sollte durch helle, luftdurchlässige Kleidung, Kopfbedeckung mit Nackenschutz und Sonnenbrille möglichst vermieden werden, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor trotzdem nicht vergessen. Weil es in geparkten Autos zu einem extremen Hitzestau kommt, keine Kinder oder Tiere darin zurücklassen.

Symptome von Hitze-Erkrankungen

Das Zuviel an Sonne zeigt sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, einem hochroten Kopf, Fieber, Schwindel, Schüttelfrost, extremes Durstgefühl und verringerter Harnmenge (dunkelgelber Harn). „Wenn diese Symptome auftreten, unbedingt in den Schatten gehen, frische Luft zuführen, Wasser trinken, Oberkörper erhöht lagern und ruhen“, rät der Zivilschutz-Bezirksleiter.

Sicherer Badespaß

Bei diesen sommerlichen Temperaturen lockt natürlich das erfrischende Nass. Doch Vorsicht ist geboten: „Durch Selbstüberschätzung und leichtsinniges Handeln verletzen sich österreichweit mehrere tausend Personen bei Aktivitäten rund ums Wasser so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen“, weiß Valentin Pühringer.

Die Selbstschutz-Tipps des Zivilschutzverbandes: Niemals in unbekannte Gewässer springen, denn Untiefen können lebensgefährlich sein; im freien Gewässer nicht die eigene Kräfte und Können überschätzen; Entfernungen lassen sich im Wasser sehr viel schwerer einschätzen als an Land, daher ist auch bei langen Strecken besondere Vorsicht geboten; Hafeneinfahrten, Schleusen, Brückenpfeiler und Wehre sind keine Schwimm- und Badezonen; niemals unter Alkoholeinfluss schwimmen. Und bei Gewitter ist das Baden lebensgefährlich.

Kinder schützen

Kinder sollte man schon früh mit den Gefahren des Wassers vertraut machen und ihnen so früh wie möglich einen Schwimmkurs ermöglichen. Selbst mit Schwimmflügeln oder einer Schwimmweste das Kind nie aus den Augen lassen. Nicht zu unterschätzen ist die Gefahr von Kleingewässern, wie ein Biotop, Schwimmteich oder Pool. Im Fachhandel gibt es passende Abdeck-, Alarm- oder Sicherungssystem für den privaten Bereich.

www.zivilschutz-ooe.at


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